Star Trek: The Motion Picture - Star Trek−Der Film (1979)
von Marko Schade


2271: Eine riesige Wolke bewegt sich im klingonischen Gebiet durch den Weltraum. Drei klingonische Kreuzer fliegen auf sie zu. Sie schießen Photonentorpedos in die Wolke aber die verschwinden nur.
Der Föderationsaußenposten "Epsilon Nine" fängt die Nachricht der klingonischen Kampfschiffe ab. Sie beobachten, wie etwas aus der Wolke auf die Schiffe zukommt und sie auflöst. Mit Schrecken stellen sie fest, dass die Wolke direkten Kurs auf die Erde hat.
Spock ist auf Vulkan und meditiert um sich dem Kolinahr zu unterziehen. Es soll einem von allen Gefühlen befreien aber er spürt, dass er zunächst etwas erledigen muss.
Das Sternenflottenhauptquartier in San Fransisco. Admiral Kirk trifft den Vulkanier Lt. Commander Sonak. Er ist, auf Kirks Empfehlung, zum Wissenschaftsoffizier der "Enterprise" ernannt worden. Captain Decker ist der neue Kapitän. Kirk kündigt an, auf die "Enterprise" zu kommen. Das alte Schiff hat gerade 18 Monate Umbau und Umrüstung hinter sich aber in 12 Stunden muss es abflugbereit sein.
Kirk beamt auf die Raumstation im Erdorbit. Er erteilt Scott einen Rüffel da die Transporter nicht richtig funktionieren. Scott ist ungehalten über Kirks Eile, weil das Schiff noch nicht genügend getestet wurde.
Mit einem kleinen Shuttle nähern sich die beiden dem Schiff. Kirk hat das Kommando zurückerhalten und Decker wird solange zum Commander zurückgestuft. Decker weiß noch nichts davon und deshalb sucht Kirk ihn im Maschinenraum auf. Decker ist nicht begeistert, und räumt nur widerwillig seinen Platz.
Es gibt ein Problem bei den Transportern. Zwei Personen werden gerade gebeamt als eine Schaltung versagt. Die Gebeamten sterben eines schrecklichen Todes. Sonak war einer der beiden.
Kirk führt die Aufzeichnungen von "Epsilon Nine" vor. Die "Enterprise" soll die Wolke untersuchen, da man ein Schiff in der Wolke vermutet. Sie misst 82 AE im Durchmesser. "Epsilon Nine" meldet sich. Die Wolke kommt näher und greift die Station an. Die Station wird aufgelöst.
Die Navigatorin Lt. Ilia kommt an Bord. Sie ist Deltanerin (Mit Zölibatseid). Decker kennt sie, denn er war auf ihrem Heimatplaneten Delta IV stationiert. Auch Dr. McCoy kommt auf die "Enterprise". Er ist von Admiral Nogura durch eine Reserveaktivierungsklausel zum Dienst berufen worden. Kirk hat es eingefädelt.
Die "Enterprise" verlässt das Dock und nun müssen zunächst die neuen Warpantriebe getestet werden. Die "Enterprise" geht auf Warp 1 und verursacht dabei ein Wurmloch. Ein Asteroid ist auch in dem Wurmloch gefangen und droht auf das Schiff zu prallen. Decker widerspricht einem Befehl von Kirk und rettet die Situation. Er lässt den Asteroid mit einem Torpedo zerstören. Das Wurmloch kollabiert.
Kirk zitiert Decker in seinen Raum. Er will ihn rüffeln aber Decker hatte Recht. McCoy gefällt Kirks verhalten nicht und deshalb wäscht er ihm den Kopf.
Ein Shuttle will an die "Enterprise"" andocken. An Bord ist Mr. Spock. Ohne Regung nimmt er seinen Platz ein. Spock erklärt, dass er auf Vulkan ein mächtiges Bewusstsein gespürt hat. Es ist extrem logisch und er glaubt, dass es von der Wolke kommt. Er will mit ihr reden.
Sie erreichen die Wolke und werden aus ihr gescannt. Spock spürt wieder etwas. Das fremde Bewusstsein hat sie kontaktiert und wundert sich, dass es keine Antwort erhält. Dann beschießt es die "Enterprise". Eine leuchtende Kugel kommt auf sie zu aber die Schilde können es gerade noch abhalten. Spock versucht nun zu antworten. Die Wolke schießt noch mal aber die Schilde sich nun ausgefallen. Spock sendet die Botschaft und die Kugel verschwindet. Nun fliegen sie in die Wolke. Endlich lichtet sich der Nebel. Sie finden sich vor einem riesigen Raumschiff wieder. Man fliegt darüber hinweg. Am anderen Ende werden sie von einer Sonde gescannt. Die Sonde liest ihre Datenbank, dann scannt sie Lt. Ilia. Die Sonde verschwindet und Ilia mit ihr.
Am Schiff öffnet sich eine riesige Luke und die "Enterprise" wird hineingezogen. Hinter ihnen geht die Luke wieder zu. Sie befinden sich in einem riesigen Raum. Vor ihnen ist wieder eine Luke die sich immer wieder öffnet und schließt. Spock vermutet dahinter eine weitere Kammer.
Eindringlingsalarm. In einer Schalldusche steht es. Es ist eine Sonde die wie Lt. Ilia aussieht. Sie sagt, dass sie von "V'Ger" programmiert wurde um die "Infizierenden Kohlenstoffeinheiten" zu beobachten. Ilia existiert nicht mehr. "V'Ger" will zur Erde um das "Wesen" zu finden und um sich mit ihm zu vereinen. Das Wesen ist der Schöpfer von "V'Ger".
Pille untersucht die Sonde. Sie ist ein Androide in dem alle Körperfunktionen nachgebildet werden. Sie erkennt Decker wieder. Spock vermutet, dass auch Ilias Gedächtnis kopiert wurde. Vielleicht können sie sie dadurch kontrollieren. Decker versucht weiter, die Sonde zu beeinflussen.
Spock schlüpft heimlich in einen Raumanzug. Mit einem Raketenantrieb will er durch die nächste Luke. Er zündet die Raketen und rast in die nächste Kammer. Dort sieht er 3D-Bilder. Eines zeigt "V'Gers" Heimatplaneten. Er hat eine künstliche Oberfläche. Er sieht Planeten, "Epsilon Nine" und Ilia und versucht eine Geistesverschmelzung mit ihr. Einige Zeit später treibt er ohne Bewusstsein wieder auf die "Enterprise" zu und wird von Kirk abgefangen. Spock erwacht. Er weiß nun, das "V'Ger" eine lebende Maschine ist. Auch sein Planet besteht aus lebenden Maschinen. Aber es kennt keine Gefühle und er will Antworten. Ist das alles was ich bin? Ist da sonst gar nichts mehr?
"V'Ger" hat die Erde erreicht und bleibt stehen. Er sendet nun ein Signal an den Schöpfer. Mit Radiowellen überträgt er binären Code aber der Schöpfer antwortet nicht. Er schießt nun wieder seine Lichtkugeln ab. Sie umkreisen den Planeten. Die Ilia-Sonde sagt, dass die Erde von den "Kohlenstoffeinheiten" gesäubert werden muss. Kirk will nun mit "V'Ger" direkt reden. Er sagt ihr, dass er Informationen über den Schöpfer hat.
Die "Enterprise" wird in den nächsten Raum gezogen. Dort gibt es eine Atmosphäre. Ilia führt Kirk, Decker, Spock und McCoy über eine Oberfläche zum Kern von "V'Ger". Dort steht eine alte Sonde von der Erde. Kirk kratzt Dreck von einem Schild auf dem "V***ger" steht. Es ist "Voyager VI", eine Sonde der NASA die vor über 300 Jahren gestartet wurde. Sie sollte den Weltraum erforschen und die Ergebnisse zur Erde funken aber ist in einem Schwarzen Loch verschwunden. An seinem anderen Ende ist es wohl an dem Maschinenplaneten vorbeigekommen. Die Maschinenwesen wollten ihr dann helfen ihre Aufgabe zu erfüllen und haben deshalb dieses Schiff gebaut.
Kirk lässt die Informationen über "Voyager VI" aus der Datenbank holen damit sie antworten können. Der Code zum übertragen seiner Daten lautet: 504 329 317 510 aber "Voyager" schaltet sich nicht ein. Eine Leitung ist durchgeschmort. "V'Ger" war es selber, damit sich der Schöpfer mit ihm vereinigt. "V'Ger" braucht einen Menschen um über sich hinauszuwachsen. Decker gibt den letzten Code von Hand ein. Er will sich mit "V'Ger" vereinigen, auch um Ilia wieder nahe zu sein. In einem Lichtwirbel verschmelzen Decker und Ilia. Kirk, Spock und McCoy eilen auf ihr Schiff zurück.
"V'Ger" verschwindet, die "Enterprise" hat die Erde gerettet und nun fliegen sie noch eine Runde.

PC / Sternzeit / Jahr:
01 / 7412.6 / 2271

Kinostart (USA / D) / Filmlänge:
07.12.1979 / 27.03.1980 (DDR: 25.04.1986) / 132 min.

Regie / Drehbuch / Story:
Robert Wise / Harold Livingston / Alan Dean Foster

Besetzung:
William Shatner - James Tiberius Kirk
Leonard Nimoy - Spock
DeForest Kelley - Leonard H. McCoy
James Doohan - Montgomery Scott
George Takei - Hikaru Sulu
Majel Barrett - Christine Chapel, Doktor
Walter Koenig - Pavel Andreievich Chekov
Nichelle Nichols - Uhura
Persis Khambatta - Lt. Ilia
Stephen Collins - Willard 'Will' Decker, Captain der "Enterprise"
Grace Lee Whitney - Janice Rand
Mark Lenard - Klingonischer Captain
Billy Van Zandt - Alien-Junge
Roger Aaron Brown - Techniker auf "Epsilon Nine"
Gary Faga - Luftschleusen Techniker
David Gautreaux - Cmdr. Branch
John D. Gowans - Assistent von Mrs. Rand
Howard Itzkowitz - Fähnrich im Frachtraum
Jon Rashad Kamal - Lt.-Cmdr. Sonak, Vulkanischer Wissenschaftsoffizier der "Enterprise"
Marcy Lafferty - Chief DiFalco
Michele Ameen Billy - Lieutenant auf "Epsilon Nine"
Terrence O'Connor - Chief Ross
Michael Rougas - Lt. Cleary
Susan Sullivan - Lori Ciana, Vize Admiral
Ralph Brannen - Besatzungsmitglied
Ralph Byers - Besatzungsmitglied
Paula Crist - Besatzungsmitglied
Iva Lane - Besatzungsmitglied
Franklyn Seales - Besatzungsmitglied
Momo Yashima - Besatzungsmitglied
Jimmie Booth - Klingone
Joel Kramer - Klingone
Bill McIntosh - Klingone
Dave Moordigian - Klingone
Tom Morga - Klingone
Tony Rocco - Klingone
Joel Schultz - Klingone
Craig Thomas - Klingone
Edna Glover - Vulkanischer Meister
Norman Stuart - Vulkanischer Meister
Paul Weber - Vulkanischer Meister
Joshua Gallegos - Fähnrich Perez, Sicherheitsoffizier
Leslie C. Howard - Yeoman
Sayra Hummel - Technischer Assistent
Junero Jennings - Technischer Assistent
Christopher Doohan - Extra
Montgomery Doohan - Extra
David Gerrold - Besatzungsmitglied
Steven Lance - Alien von Vega
Louise Stange-Wahl - Besatzungsmitglied, Aufzeichnung
Bjo Trimble - Besatzungsmitglied
Scott Whitney - Vulkanischer Mediziner
Star Trek II: The Wrath Of Khan - Der Zorn des Khan (1982)
von Marko Schade


2285: Die "Enterprise" ist auf einem Übungsflug nach Gamma Hydra in der Nähe der neutralen Zone. Das Kommando führt die Vulkanierin Lt. Saavik. Ein Notruf ereicht sie. Die "Kobayashi Maru" meldet, dass sie auf eine Gravitationsmine aufgelaufen ist und ihre Energie verloren hat. Sie ist stark beschädigt und treibt bei Gamma Hydra, Sektor 10, in der neutralen Zone. Lt. Saavik lässt einen Abfangkurs setzten.
Drei klingonische Kreuzer haben sie entdeckt und feuern sofort. Die Triebwerke, Schilde und Waffen fallen aus. Saavik lässt die "Enterprise" evakuieren.

Admiral Kirk erscheint. Die Brücke der "Enterprise" ist eine Simulation an der Sternenflotten Akademie. Den "Kobayashi Maru"-Test muss jeder Kadett der Akademie durchführen. Lt. Saavik erkennt, dass dieser Test nicht zu lösen ist. Er soll den Umgang mit dem Tod in einer ausweglosen Situation testen. Nur Kirk ist es bisher gelungen, diese ausweglose Situation zu meistern - indem er die Testbedingungen manipulierte -
Kirk hat Geburtstag. Spock schenkt ihm das Buch "Die Geschichte zweier Städte" von Charles Dickens ("Es war die beste aller Zeiten, es war die schlechteste aller Zeiten"). Von Pille gibt es "Romulaner Bräu", Jahrgang 2283 ("zu medizinischen Zwecken"). Außerdem hat er ihm eine antike Lesebrille mitgebracht. Denn Kirk ist inzwischen weitsichtig, aber allergisch gegen 'Retinax 5'. Er fühlt sich alt. Er möchte wieder in den Weltraum, aber er ist an seinem Schreibtisch gebunden.
Die "U.S.S. Reliant" (NCC-1864) nähert sich der Umlaufbahn von Ceti Alpha VI. Ihr erster Offizier ist Pavel Chekov. Sie suchen einen unbelebten Planeten für ein Projekt namens "Genesis". Dr. Carol Marcus leitet das Genesis-Projekt. Ihr Sohn David hilft ihr dabei. Er ist besorgt, dass Genesis als Waffe verwendet werden könnte.
Captain Terrell, der Kommandant der "Reliant", und Chekov beamen auf Ceti Alpha VI hinunter, um sich davon zu überzeugen, dass kein Leben auf dem Planeten existiert. Es ist ein Wüstenplanet. Doch da stoßen auf eine provisorische Behausung. Sie gehen hinein aber es ist niemand hier. Chekov entdeckt auf einem Ausrüstungsteil den Namen "Botany Bay". Er weiß sofort was das zu bedeuten hat. Schnell will er diesen Ort verlassen, aber es ist zu spät. Beide werden gefangengenommen. Ihr Anführer ist Khan Noonien* Singh, den Kirk vor fünfzehn (eigentlich: achtzehn...) Jahren in diesem System ausgesetzt hatte. Khan erkennt Chekov sofort wieder (vgl. 'Randglosse' zu diesem Film!) und spürt seinen alten Hass wieder emporsteigen. Chekov ist erstaunt. Sie hatten Khan und seine siebzig Anhänger damals auf dem fruchtbaren Planeten Ceti Alpha V angesiedelt. Wie kommen sie nach Ceti Alpha VI? Khan erklärt wütend, dass dies Ceti Alpha V ist. Ceti Alpha VI explodierte sechs Monate nach ihrer Ankunft und verschob die Umlaufplan von Ceti Alpha V. Dadurch wurde der einst blühende Planet zu einer Todeswüste.
Khan will wissen, was sie hier zu suchen haben. Er zeigt ihnen das letzte überlebende Wesen des Planeten. Diese Mischung aus Kellerassel und Skorpion hat zwanzig seiner Leute, darunter seine Frau, getötet. Er entnimmt dem Wesen zwei seiner Larven. Diese Larven kriechen in ein Ohr ihrer Opfer und wickeln sich um die Großhirnsrinde. Das macht die Opfer empfänglich für Suggestionen. Später werden sie wahnsinnig und sterben. Chekov und Terrell bekommen jeder eine Larve ab.
Kirk macht eine Inspektion auf der "Enterprise". Sie fliegt inzwischen als Schulschiff unter Captain Spock. Alles ist blitzblank, und Kirk freut sich nun auf einen kleinen Übungsflug. Lt. Saavik darf die "Enterprise" aus dem Dock fliegen. Man fliegt "einfach drauf los".
Dr. Marcus und ihr Sohn arbeiten in ihrem Raumlabor "Regula One", als sie eine Nachricht von der "Reliant" bekommen. Chekov sagt, dass sie unterwegs zu ihnen sind. Genesis soll ihnen dann übergeben und auf Ceti Alpha VI getestet werden. Er beruft sich auf einen Befehl von Admiral Kirk. Die Wissenschaftler sind empört. Doch Chekov handelt unter Zwang. Khan will Genesis, und er will Kirk.
Dr. Marcus beschwert sich über Subraumfunk bei Kirk. Sie waren vor langen Jahren ein Paar. Die Verbindung wird gestört und bricht schließlich ab. Da die "Enterprise" das einzige Schiff in diesem Sektor ist, muss sie nun nach "Regula One" fliegen. Kirk ist besorgt, da fast nur Kadetten und kaum erfahrenes Personal an Bord ist. Er übernimmt wieder das Kommando.
"Regula One" meldet sich nicht. Kirk klärt McCoy und Spock über Genesis auf. Er zeigt ihnen einen Bericht von Dr. Marcus. Genesis soll "Leben aus der Leblosigkeit" ermöglichen. Unbelebte Materie soll in lebende Materie umgewandelt werden. Dazu wird eine Sonde auf einem leblosen Planeten gebracht. Sofort nach ihrem Auftreffen wird der "Genesis-Effekt" ausgelöst, und auf dem Planeten entsteht in kürzester Zeit eine Biosphäre. McCoy gibt zu bedenken, dass Genesis auch die ideale Waffe wäre: Käme sie auf einer bewohnten Welt zum Einsatz, würde sie dort zunächst alles Leben zerstören.
Die "Reliant" nähert sich der "Enterprise", aber sie meldet sich nicht. Saavik zitiert die Vorschrift: Die Schutzschilde müssten aktiviert werden. Doch Kirk ignoriert das und gibt lediglich "Gelben Alarm". Als die "Reliant" längsseits geht, lässt Khan das Feuer eröffnen. Die "Enterprise" wird schwer getroffen, die Schilde können nicht aufgebaut werden. Nun gibt sich Khan zu erkennen. Er will Kirk und die Genesis-Daten und gibt 60  Sekunden Bedenkzeit. Kirk hat einen Plan. Mit Hilfe der Leitziffer kann ein Schiff der Sternenflotte ein anderes Flottenschiff fernsteuern. Die "Reliant"-Codenummer lautet 16309. Sie lassen die Schilde der "Reliant" senken und feuern mit allen was sie haben. Schwer beschädigt flieht die "Reliant". Auf der "Enterprise" beginnt man mit den Reparaturen. Mit Impulstriebwerken erreicht die "Enterprise" das Raumlabor im Orbit von "Regula One". Auf ihre Rufe antwortet niemand. Kirk vermutet, dass sich die "Reliant" hinter dem Klasse-D−Planeten versteckt. Trotzdem beamt er mit McCoy und Lt. Saavik in das Labor.
Im Labor ist niemand. Da entdecken sie die Leichen der Wissenschaftler. Dr. Marcus und ihr Sohn sind nicht darunter. In einem Schrank liegen Chekov und Terrell. Sie berichten, dass Khan die Crew der "Reliant" auf Ceti Alpha V zurückgelassen hat. Dann sind sie hierher gekommen. Khan hat die Wissenschaftler gefoltert, um an die Genesisdaten zu kommen, jedoch ohne Erfolg. Kirk stellt fest, dass der Transporter kurz vor dem Angriff benutzt worden ist. Die Zielkoordinaten liegen tief im Inneren des Planeten.
Spock macht über Funk Meldung. Die Triebwerke fallen für sechs Tage aus, die Notaggregate sind erst in zwei Tagen fertig. Sie können vorerst nicht zurückgebeament. Khan verfolgt den Funkspruch mit Genugtuung.
Das Außenteam beamt in den Planeten, auf die vorgefundenen Koordinaten. Sie landen in einem ausgebauten Gang mit einigen Instrumenten. In einer Kiste steht die Genesis-Sonde. Da wird Kirk von Dr. David Marcus mit einem Messer angegriffen. Seine Mutter kann gerade noch verhindern, dass er von Kirk eine Abreibung bekommt. Da zücken Terrell und Chekov ihre Waffen. Sie stehen noch immer unter dem Einfluss des Khan. Er verlangt, dass sie Kirk töten. Die beiden zögern. Dann richtet Terrell die Waffe gegen sich selbst. Chekov bricht unter Qualen zusammen, und aus seinem Ohr kommt die mächtig gewachsene Larve gekrochen; Kirk vernichtet sie sofort. Khan gelingt es, Genesis auf sein Schiff zu beamen. Er will nun Kirk auf dem scheinbar öden Planeten zurücklassen. Doch so öde ist er gar nicht. David Marcus bringt McCoy und Saavik zu ihren 'Vorräten'. Inzwischen unterhalten sich Kirk und Carol Marcus über David. Er ist Kirk's Sohn. Carol wollte ihn fern von unsteten Leben eines Raumschiffkommandanten aufziehen. David weiß nichts davon. Sie folgen David in die 'Vorratskammer'. Es ist eine riesige Höhle, voll mit Blumen und Bäumen. Das war Genesis.
Khan will sich nun die wehrlose "Enterprise" vornehmen, aber die ist verschwunden. Die "Enterprise" war bei weitem nicht so beschädigt, wie sie Khan glauben gemacht haben. Spock lässt das Außenteam hochbeamen. Doch die "Reliant" ist noch immer schneller und besser bewaffnet. Sie steuern deshalb auf den Mutara-Nebel zu. Dort funktionieren weder Sensoren und Schutzschirme. Khan verfolgt sie, aber die "Enterprise" erreicht den Nebel vor ihm. Er hört nur noch Kirk's Hohn, als sie von seinem Bildschirm verschwindet.
Blind fliegen beide Schiffe durch den Nebel. Da taucht die "Reliant" vor der "Enterprise" auf. "Feuer!" Die "Reliant" wird schwer getroffen, aber auch die "Enterprise" bekommt einiges ab. Wieder schwebt man blind umeinander. Dann haben sie die "Reliant" wieder vor sich und feuern erneut. Die "Reliant" ist nahezu völlig zerstört. Aber Khan hat noch einen Trumpf: Er löst die Genesis-Sonde aus. David erkennt auf der Anzeige die Sensorenwerte der Sonde. In vier Minuten explodiert sie. Ohne Warpantrieb ist die "Enterprise" verloren!
Spock kann den Antrieb nur rechtzeitig reparieren, wenn er sich dabei einer tödlichen Strahlung aussetzt. McCoy will ihn zurückhalten, aber Spock lenkt ihn ab und setzt seinen Betäubungsgriff an. Dann nimmt er mit den Worten "Nicht vergessen" (orig.: "Remember") eine Geistesverschmelzung mit dem bewusstlosen McCoy vor. Er betritt den verstrahlten Bereich und beginnt die Reparatur.
Die Zeit wird knapp und der tödlich verletzte Khan fühlt sich schon als "End−Sieger".
Da hat es Spock geschafft, der Warpantrieb funktioniert wieder und die "Enterprise" entkommt in letzter Sekunde. Die Genesis-Sonde explodiert. Dort wo der Nebel war, formt sich ein neuer Planet.
McCoy ruft Kirk in den Maschinenraum. Mit Schrecken sieht er den tödlich verstrahlten Spock. Durch die Glasswand verabschieden sich die beiden Freunde voneinander. Spock stirbt.
Sein Leichnam wird in einer feierlichen Zeremonie, mit einem Mark VI-Torpedo in den Weltraum geschossen. Doch der Sarg landet unversehrt auf dem neuen, lebendigen Planeten "Genesis".
David und Kirk sprechen sich aus. David weiß nun, dass Kirk sein Vater ist.
Kirk weiß, dass er nach Genesis zurückkehren muss. Er fühlt sich nun nicht mehr alt.

PC / Sternzeit / Jahr:
02 / 8130.3 / 2285

Kinostart (USA / D) / Filmlänge:
04.06.1982 / 04.11.1982 / 113 min.
Regie / Drehbuch / Story:
Nicholas Meyer / Jack B. Sowards / Harve Bennett, Jack B. Sowards

Besetzung:
Bibi Besch - Dr. Carol Marcus
Merritt Butrick - Dr. David Marcus, Kirks Sohn
Paul Winfield - Captain Clark Terrell
Kirstie Alley - Saavik, Lieutenant Junior Grade
Ricardo Montalban - Khan Noonien* Singh
Ike Eisenmann - Fähnrich Peter Preston
John Vargas - Jedda
John Winston - Kyle, Commander und Kommunikationsoffizier
Paul Kent - Commander Beach
Nicholas Guest - Kadett
Russell Takaki - Madison
Kevin Sullivan - March
Joel Marstan - Crewchief
Teresa E. Victor - Brückenstimme
Dianne Harper - Funkstimme
David Ruprecht - Funkstimme
Marcy Vosburgh - Computerstimme
Judson Scott - Joachim, die 'rechte Hand' des Khan
Star Trek III: The Search For Spock - Auf der Suche nach Mr. Spock
von Marko Schade


Die beschädigte "U.S.S. Enterprise" ist auf dem Weg zurück zur Erde. Alle an Bord sind bedrückt von Spocks Tod. Besonders Kirk leidet unter dem Verlust seines Freundes. Die meisten Kadetten wurden bereits abgezogen und Lt. Saavik und Kirks Sohn David Marcus untersuchen den neuen Genesis-Planeten.
Ein Schmuggler-Raumschiff wartet im Raum. Die Klingonin Valkris ruft von Bord dieses Schiffes einen Commander Kruge. Da enttarnt sich ein "Bird of Prey" vor dem Schmugglern. Kruge erhält von Valkris Daten über das Genesis-Projekt. Als er erfährt, dass Valkris die Daten gesehen hat, lässt er das Schmuggler-Schiff zerstören.
Die "Enterprise" erreicht die Erde und dockt an die Orbitalstation an. Dort dockt schon das neue Schiff, die "U.S.S. Excelsior". Sie soll Transwarpantrieb haben und wartet nun auf ihren ersten Testflug.
Kurz vor dem Andocken entdeckt Chekov eine Energieanzeige in Spocks Quartier. Es ist eigentlich versiegelt, aber nun hat jemand die Tür aufgebrochen. Kirk geht hinein und sieht dort McCoy im Dunkeln sitzen. Er hat einen wirren Blick und bittet Kirk um Hilfe. Kirk solle den Berg Seleya besteigen. Dann klappt er zusammen.
Sternenflottenoberbefehlshaber Admiral Morrow kommt an Bord. Scotty wird auf die "Excelsior" versetzt. Die "Enterprise" soll abgewrackt werden. Kirk ist bestürzt, da er hoffte, nach einer Reparatur zu Genesis zurückzufliegen. Admiral Morrow erklärt, dass es politischen Streit um Genesis gibt, und er deshalb für alle Tabu ist. Kruge sieht sich Kirks Bericht über Genesis an. Die Klingonen wittern eine Waffe und setzen Kurs auf Genesis.
Das Forschungsschiff "U.S.S. Grissom" erreicht mit David Marcus und Lt. Saavik an Bord Genesis. Sie scannen ihn und entdecken dabei Spocks Sarg auf der Oberfläche. Der Scanner meldet beim Sarg eine Lebensform. Dr. Marcus und Lt. Saavik wollen unbedingt nachsehen.
In Kirks Wohnung gedenkt man Spock und diskutiert, dass ihre nächsten Aufgaben sein könnten. Kirk berichtet, dass McCoy in einer Klinik ist in mit Beruhigungsmitteln ruhig gestellt wird. Da klingelt es an der Tür und Sarek, Spocks Vater kommt herein. Er bittet Kirk um ein Gespräch unter vier Augen. Er ist verärgert, weil er Spock auf Genesis zurückgelassen hat. Er hätte den Leichnam nach Vulkan bringen sollen. Sarek glaubt, dass Spock seinen Geist, seine "Katra", auf Kirk übertragen hat, so wie es auf Vulkan Brauch ist. Kirk muss ihn enttäuschen aber er hat eine Idee. Sie sehen sich die Aufzeichnungen an. Da sehen sie, wie Spock McCoy betäubt und dann eine Geistesverschmelzung durchführt. Sarek sagt, dass er McCoy und Spock Leiche zum Berg Seleya bringen muss. Nur dort kann McCoy geholfen werden. Nur dort können die Spocks Seele aus McCoys Körper befreien.
Da die Sternenflotte das nicht genehmigt, klauen sie die Enterprise.
Unterdessen erforschen Kirks Sohn und Saavik den Planeten. Dabei entdecken sie Spock als kleines Kind.
Klingonen, die von "Genesis" erfahren haben, nehmen sie gefangen. Um von Kirk das Geheimnis von "Genesis" zu erpressen, töten sie seinen Sohn.
Kirk lockt die Klingonen auf die "Enterprise" während sie auf den Planeten beamen. Die "Enterprise" wird zerstört.
Sie befreien Saavik und Spock, danach kapern sie das Klingonenschiff.
Auf Vulkan erhält Spock mit dem fal-tor-pan Ritual seinen Verstand zurück.

PC / Sternzeit / Jahr:
03 / 8210.3 / 2285

Kinostart (USA / D) / Filmlänge:
01.06.1984 / 16.11.1984 / 106 min.

Regie / Autor:
Leonard Nimoy / Harve Bennett

Besetzung:
William Shatner - James Tiberius Kirk
Leonard Nimoy - Spock
DeForest Kelley - Leonard H. McCoy
James Doohan - Montgomery Scott
Walter Koenig - Pavel Andreievich Chekov
George Takei - Hikaru Sulu
Nichelle Nichols - Uhura
Robin Curtis - Lt. Saavik
Merritt Butrick - Dr. David Marcus, Kirk's Sohn
Phil Morris - Trainee Foster
Scott McGinnis - Lt. "Adventure"
Robert Hooks - Admiral Morrow
Carl Steven - Spock mit 9
Vadia Potenza - Spock mit 13
Stephen Manley - Spock mit 17
Joe W. Davis - Spock mit 25
Paul Sorenson - Captain, Händlerschiff
Cathie Shirriff - Valkris, Klingonin
Christopher Lloyd - Kruge, Klingonischer Commander
Stephen Liska - Torg, Klingone
John Larroquette - Maltz, Klingone
Dave Cadiente - Sergeant, Klingone
Bob Cummings - Kanonier, Klingone
Branscombe Richmond - Kanonier, Klingone
Phillip Richard Allen - John T. Esteban, Captain der "U.S.S. Grissom"
Jeanne Mori - Steuermann, "U.S.S. Grissom"
Mario Marcelino - Kommunikationsoffizier, "U.S.S. Grissom"
Allan Miller - Schmuggler in der Bar
Sharon Thomas - Kellnerin
Conroy Gedeon - Agent, Föderationssicherheitsdienst in der Bar
James B. Sikking - Captain Styles, Kommandant der "U.S.S. Excelsior"
Miguel Ferrer - Erster Offizier, "U.S.S. Excelsior"
Mark Lenard - Sarek, Botschafter
Katherine Blum - Vulkanisches Kind
Dame Judith Anderson - T'Lar, Vulkanische Hohepriesterin
Gary Faga - Gefängniswärter
Douglas Alan Shanklin - Gefängniswärter
Grace Lee Whitney - Frau in Cafeteria
Robin Kellick - Stand-In
Kimberly L. Ryusaki - Stand-In
Philip Weyland - Stand-In
Steve Blalock - Stand-In
Frank Welker - Spocks Schrei
Teresa E. Victor - Computerstimme
Harve Bennett - Stimme des Flugrekorder
Judi M. Durand - Space Dock Controller
Frank Force - Stimme des Turbolift
Star Trek IV: The Voyage Home - Zurück in die Gegenwart
von Marko Schade


2286: Eine zylindrische Sonde fliegt durch den Weltraum und sendet seltsame Geräusche aus. Die "U.S.S. Saratoga" entdeckt sie und meldet es an die Sternenflotte weiter.
Dort werden gerade die Vorfälle auf dem Genesis-Planeten untersucht. Der klingonische Botschafter ist nicht gut auf Kirk zu sprechen. Sie wollen Kirk ausgeliefert haben. Sarek verteidigt ihn. Die Föderation will Kirk nicht ausliefern, deshalb droht der Botschafter mit Krieg.
Kirk und seine Mitpiraten warten auf Vulkan seit drei Monaten den Genesungsprozess von Spock ab. Nun haben sie sich entschlossen zur Erde zurückzukehren um sich zu verantworten. Sie bereiten den gekaperten "Bird of Prey" vor, den McCoy "HMS Bounty" getauft hatte.
Spock ist schon fast wieder hergestellt aber seine menschliche Hälfte ist durch die erneute vulkanische Ausbildung unterdrückt. Er möchte seine Freunde zur Erde begleiten.
Die unbekannte Sonde nähert sich der "U.S.S. Saratoga". Dort fallen alle Systeme aus. Auch andere Schiffe sind betroffen. Die Sonde ist auf dem Weg zur Erde.
Die "Bounty" startet von Vulkan. Derweil erreicht die Sonde die Erde und richtet gewaltige Energien auf ihre Ozeane. Das verändert das Wetter der Erde dramatisch. Auf der "Bounty" wundert man sich, dass sich niemand um sie kümmert. Uhura empfängt eine Warnmeldung des Föderationspräsidenten. Alle Schiffe sollen die Erde meiden. Sie hören sich das Signal der Sonde an. Spock glaubt, dass die Signale nicht an die Menschen gerichtet sind. Sie ändern das Signal, so wie es im Meer zu hören wäre. Spock hat eine Theorie: Buckelwale. Sie Sonde versucht mit Buckelwalen zu reden. Leider wurden diese im 21. Jahrhundert ausgerottet. Also machen sie mal eben einen Zeitsprung. Sie rasen auf die Sonne zu und beschleunigen auf über 9.8 Warp. Einmal um die Sonne und schon sind sie in der Vergangenheit. Aus San Francisco empfangen sie Walgesänge. Aber sie haben ein großes Problem. Die Dilithiumkristalle des Schiffes sind fast verbraucht. Spock schlägt vor, sie mit Photonen aus Kernenergie zu regenerieren.
Im Golden-Gate Park in San Francisco landen sie das getarnte Schiff. Uhura und Chekov sollen nach Uran suchen, McCoy, Sulu und Scott besorgen einen Waltank und Kirk und Spock suchen nach den Walen.
Das San Francisco von 1986 ist schon sehr turbulent. Kirk verkauft die Brille, die er von Pille geschenkt bekommen hatte für $100 an einen Antiquitätenhändler. Nun haben sie etwas Geld zur Verfügung. Kirk entdeckt einen Hinweis auf Wale. Im Cetacean Institut in Sausalito (Tel.: 555-3970) gibt es die Wale "George" und "Gracie" zu bewundern. Uhura und Chekov fragen einen Polizisten, wo sie zu den "At-tomgätrriebänän Krriksschiffän" kommen. Nicht sehr erfolgreich.
Kirk und Spock kommen rechtzeitig um an einer Führung durch das Institut teilzunehmen. Dr. Gillian Taylor, die stellvertretende Leiterin, führt die Gruppe kenntnisreich durch die Ausstellung. Im größten Meerwasserbecken der Welt tummeln sich George und Gracie. Gillian berichtet, dass sie die Wale bald frei lassen müssen. Durch ein Unterwasserfenster können sie die Wale besser sehen. Spock ist in das Becken gesprungen und führt eine Gedankenverschmelzung mit Gracie durch. Gillian schmeißt beide raus.
Uhura und Chekov haben ein atomgetriebenes Kriegsschiff gefunden. Es ist der Flugzeugträger "U.S.S. Enterprise CVN 65". Heute Nacht wollen sie die Photonen holen.
Dr. Taylor gabelt Kirk und Spock auf. Zu ihrer Überraschung erzählt ihr Spock das Garcie schwanger ist. Sie gehen erstmal Italienisch Essen. Gillian erzählt Kirk, dass die Wale mit einem Sender ausgestattet werden. Kirk erzählt ihr alles aber sie glaubt ihm nicht.
Prof. Scott und sein Assistent McCoy sind extra den weiten Weg aus Edinburgh gekommen um die Produktionsmethoden der Plexiglasfirma "Plexicorp" zu studieren. Dr. Nichols wird sie durch die Fabrik führen. Der Professor macht Nichols ein Angebot. Er stellt ihm die Formel für transparentes Aluminium vor. Wenn sie einige Platten davon bekommen, darf er die Formel behalten. Sulu besorgt sich derweil einen Hubschrauber.
Uhura und Chekov beamen in die Nähe des Schiffsreaktors. Dort saugen sie Photonen ab. Sie sind fertig aber man hat sie entdeckt. Uhura beamt zuerst mit dem Photonenkollektor aber Chekov kommt nicht mehr weg. Er wird gefangen genommen. Sie halten ihn für einen russischen Spion. Es gelingt ihm zu fliehen aber er stürzt und verletzt sich schwer.
Dr. Taylor kommt morgens in das Institut. Das Walbecken ist leer. Der Direktor hat die Wale bereits abfliegen lassen. Gillian ist aufgebracht. Sie fährt in den Golden-Gate Park wo sie Kirk abgesetzt hat. Sie entdeckt das unsichtbare Schiff und Kirk beamt sie rein. Nach dem ersten Kulturschock erzählt sie Kirk, dass die Wale weg sind.
Uhura findet heraus, in welches Krankenhaus Chekov gebracht wurde. Er ist in Lebensgefahr. Als Ärzte verkleidet gehen sie hin und retten ihn.
Sie fliegen los und Gillian kommt mit. Mit Hilfe der Sender können sie die Wale aufspüren. Leider hat es schon ein norwegischer Walfänger auf die beiden abgesehen. Der "Bird of Prey" enttarnt sich und die Walfänger machen sich von dannen. Sie beamen die Wal hoch und ab geht es nach Hause.
Da sie durch die Sonde Energie verlieren, plumpsen sie in das Meer. Die Wale werden raus gelassen und sie beginnen sich gleich mit der Sonde zu unterhalten. Die Sonde verzieht sich wieder und das Wetter der Erde beruhigt sich.
Der Rat hat eine Entscheidung getroffen. Kirk wird als Einziger seiner Mannschaft verurteilt. Er wird zum Captain degradiert und "muss" wieder ein Raumschiff führen.
Sie werden zu ihrem neuen Schiff gebracht, der "Enterprise-A".

PC / Sternzeit / Jahr:
04 / 8390 / 2286

Kinostart (USA / D) / Filmlänge:
26.11.1986 / 26.03.1987 / 122 min.

Regie / Drehbuch / Story:
Leonard Nimoy / Steve Meerson, Peter Krikes, Harve Bennett, Nicholas Meyer / Leonard Nimoy, Harve Bennett

Besetzung:
William Shatner - James Tiberius Kirk
Leonard Nimoy - Spock
DeForest Kelley - Leonard H. McCoy
James Doohan - Montgomery Scott
George Takei - Hikaru Sulu
Walter Koenig - Pavel Andreievich Chekov
Nichelle Nichols - Uhura
Jane Wyatt - Amanda Grayson, Sarek's Frau
Catherine Hicks - Dr. Gillian Taylor, Walexpertin
Mark Lenard - Sarek, Botschafter
Robin Curtis - Lt. Saavik
Robert Ellenstein - Föderationsratpräsident
John Schuck - Klingone, Botschafter
Brock Peters - Admiral Cartwright
Michael Snyder - Kommunikationsoffizier, Sternenflottenkommando
Michael Berryman - Bildschirmoffizier, Sternenflottenkommando
Madge Sinclair - Captain der "U.S.S. Saratoga" (uncredited!)
Mike Brislane - Wissenschaftsoffizier, "U.S.S. Saratoga"
Grace Lee Whitney - Janice Rand, Commander
Jane Wiedlin - Kommunikationsoffizier, Außerirdische
Vijay Amritraj - Captain, "U.S.S. Yorktown"
Majel Barrett - Christine Chapel, Doktor und Commander
Nick Ramus - Steuermann, "U.S.S. Saratoga"
Thaddeus Golas - Controller, Sternenflotte
Martin Pistone - Controller, Sternenflotte
Scott DeVenney - Bob Briggs
Viola Stimpson - Tourführerin im Cetacean Institut
Phil Rubenstein - Müllmann
John Miranda - Müllmann
Joe Knowland - Antiquitätenhändler
Bob Sarlatte - Italienischer Restaurantkellner
Everett Lee - Cafebesitzer
Richard Harder - Joe
Alex Henteloff - Dr. Nichols
Tony Edwards - Hubschrauberpilot
Eve Smith - Dialysepatientin, wächst eine neue Leber
Tom Mustin - Medizinalassistent
Greg Karas - Medizinalassistent
Raymond Singer - Junger Arzt
David Ellenstein - Doktor im Krankenhaus
Judy Levitt - Doktor im Krankenhaus
Teresa E. Victor - Platzanweiserin
James Menges - Jogger
Kirk Thatcher - Punk im Bus
Jeff Lester - FBI Agent, verhört Chekov
Joe Lando - Küstenpolizist
Newell Tarrant - CDO, (Commander Rogerson, CIC Officer on Enterprise?)
Mike Timoney - Elektrotechniker
Jeffrey Martin - Elektrotechniker
1st Sgt Joseph Naradzay - Marine Sergeant
1st Lt Donald W. Zautcke - Marine Lieutenant
Clifford T. Fleming - Hubschrauberpilot
Star Trek V: The Final Frontier - Am Rande des Universums
von Marko Schade


Sybok, Spocks Bruder, nimmt den klingonischen, den föderations und die romulanische Konsul auf "Vidian III" als Geiseln. Dadurch möchte er ein Raumschiff herlocken. Als die Besatzung der "Enterprise" die Geiseln retten will, bringt Sybok diese in seine Gewalt. Der charismatische Sybok überredet die Besatzung ihn ins Zentrum des Universums zu bringen. Dort möchte er Gott finden. Doch das Wesen dort ist nicht der Richtige.

PC / Sternzeit / Jahr:
05 / 8454.1 / 2287

Kinostart (USA / D) / Filmlänge:
09.06.1989 / 16.11.1989 / 106 min.

Regie / Drehbuch / Story:
William Shatner / David Loughery / William Shatner, Harve Bennett, David Loughery

Besetzung:
William Shatner - James Tiberius Kirk
Leonard Nimoy - Spock
DeForest Kelley - Leonard H. McCoy
James Doohan - Montgomery Scott
Walter Koenig - Pavel Andreievich Chekov
Nichelle Nichols - Uhura
George Takei - Hikaru Sulu
David Warner - St. John Talbot
Laurence Luckinbill - Sybok, Spocks Bruder
Charles Cooper - General Korrd, Klingone
Cynthia Gouw - Caithlin Dar
Todd Bryant - Captain Klaa
Spice Williams - Vixis
Rex Holman - J'onn
George Murdock - Gott
Jonathan Simpson - Sarek, als jüngerer Mann
Beverly Hart - Hohepriesterin
Steve Susskind - Pitchman
Harve Bennett - Admiral Robert Bennett, Sternenflottenstabschef
Cynthia Blaise - Amanda Grayson, als junge Frau
Bill Quinn - David McCoy, Leonard McCoys Vater
Melanie Ann Shatner - Yeoman
Star Trek VI: The Undiscovered Country - Das unentdeckte Land
von Marko Schade


For Gene Roddenberry

Als der klingonische Mond Praxis, durch eine Kraftwerksexplosion zerstört wird, sind die Klingonen gezwungen mit der Föderation Frieden zu schließen.
Um die Friedensverhandlungen mit den Klingonen vorzubereiten, trifft sich die "Enterprise" mit dem klingonischen Kanzler. Das klingonische Schiff wird von der "Enterprise" aus beschossen und zwei Eindringlinge töten den Kanzler.
Kirk und McCoy werden auf Qo'noS vor Gericht gestellt und verurteilt. Die "Enterprise" befreit die beiden. Danach wird eine Verschwörung von einigen Klingonen und Sternenflottenmitgliedern aufgedeckt. Diese wollen den Frieden verhindern. In letzter Minute kann ein Anschlag auf den Föderationspräsidenten vereitelt und die Verschwörer enttarnt werden. Der Friedensvertrag kann geschlossen werden.

PC / Sternzeit / Jahr:
06 / 9521.6 / 2293

Kinostart (USA / D) / Filmlänge:
06.12.1991 / 05.03.1992 / 113 min.

Regie / Drehbuch / Story:
Nicholas Meyer / Nicholas Meyer, Denny Martin Flinn / Leonard Nimoy, Lawrence Konner, Mark Rosenthal

Besetzung:
William Shatner - James Tiberius Kirk
Leonard Nimoy - Spock
DeForest Kelley - Leonard H. McCoy
James Doohan - Montgomery Scott
Walter Koenig - Pavel Andreievich Chekov
Nichelle Nichols - Uhura
George Takei - Hikaru Sulu
Kim Cattrall - Lt. Valeris
Mark Lenard - Sarek, Botschafter
Grace Lee Whitney - Janice Rand, Kommunikationsoffizier der "Excelsior"
Brock Peters - Admiral Cartwright
Leon Russom - Chief in Command
Kurtwood Smith - Föderationspräsident
Christopher Plummer - Chang, Klingonischer General
Rosanna DeSoto - Aztbur, Tochter von Gorkon
David Warner - Gorkon, Klingonischer Kanzler
John Schuck - Klingone, Botschafter
Michael Dorn - Colonel Worf, Klingonischer Verteidiger
Paul Rossilli - Kerla, Brigadier
Robert Easton - Klingonischer Richter
Clifford Shegog - Klingonischer Offizier
William Morgan Sheppard - Klingone, Commander von Rura Penthe
Brett Porter - General Stex
Jeremy Roberts - Dimitri Valtane, Offizier der "Excelsior"
Michael Bofshever - Ingenieur, "Excelsior"
Angelo Tiffe - Navigator, "Excelsior"
Boris Lee Krutonog - Lojur, Steuermann der "Excelsior"
Christian Slater - Kommunikationsoffizier der "Excelsior"
Iman - Martia, Formwandlerin
Tom Morga - Brutaler Gefangener
Todd Bryant - Captain Klaa, klingonischer Übersetzer
John Bloom - Riesiges Alien
Jim Boeke - Klingonischer General
Carlos Cestero - Waffenoffizier
Edward Clements - Junger Crewman
Katie Jane Johnston - Martia als Kind
Douglas Engalla - Gefangener, Rura Penthe
Matthias Hues - Klingonischer General
Darryl Henriques - Nanclus, romulanischer Botschafter
David Orange - Schlafender Klingone
Judy Levitt - Militärhelfer
Shakti - ADC
Michael Snyder - Crewman Dax
René Auberjonois - Colonel West, Attentäter
Eric A. Stillwell - Extra
Star Trek: Generations - Treffen der Generationen
von Marko Schade


Kirk, Scott, McCoy und Chekov sind zur Jungfernfahrt der "Enterprise B" eingeladen, als ein Notruf eintrifft. Sie sollen Flüchtlingen helfen, deren Schiffe in einem Energiefeld gefangen sind. Sie Retten einige der Flüchtlinge vom der "Lakul". Die "Enterprise" wird beschädigt, und Kirk verschwindet.
80 Jahre später: Die "Enterprise D" bekommt einen Notruf vom Amagosa Observatorium. Diese sind überfallen worden. Der einzige Überlebende ist Dr. Soran. Der überwältigt Data und Geordi, startet eine Rakete auf die Amagosa Sonne und beamt mit Geordi auf ein Klingonenschiff.
Picard und Data entdecken, dass Soran auf der "Lakul" war. Sie bemerken, dass das Energiefeld wieder in der Nähe ist, und das Soran dieses auf einen Planeten lenken will. Sie fliegen hin.
Dort enttarnt sich der "Bird of Prey". Picard lässt sich gegen Geordi austauschen und beamt zu Soran auf den Planeten. Geordis VISOR enthält eine kleine Kamera. Darüber entdecken die Klingonen wie die Schilde der "Enterprise" zu überwinden sind. Sie beschießen die "Enterprise". Ein Warpkernbruch droht. Die Untertassensektion wird abgetrennt aber sie stürzt auf den Planeten.
Unterdessen versucht Picard zu verhindern, dass Soran die Sonne zerstört. Es gelingt ihn nicht. Das Energiefeld überfliegt den Planeten und nimmt Picard und Soran mit.
Picard findet sich im Energiefeld wieder. Guinan, die sich auch dort befindet, erklärt ihn, dass das der Nexus ist. Picard möchte wieder fort und Soran aufhalten. Braucht aber Unterstützung: Kirk.
Beide gehen zurück und können Soran aufhalten. Aber Kirk wird schwer verletzt und stirbt.

PC / Jahr:
07 / 2371 (2293)

Kinostart (USA / D) / Filmlänge:
18.11.1994 / 09.02.1995 / 118 min.

Regie / Drehbuch / Story:
David Carson / Ronald D. Moore, Brannon Braga / Rick Berman, Ronald D. Moore, Brannon Braga

Besetzung:
Patrick Stewart - Jean-Luc Picard
Jonathan Frakes - William Thomas Riker
Brent Spiner - Data
LeVar Burton - Geordi La Forge
Michael Dorn - Worf
Gates McFadden - Beverly Crusher
Marina Sirtis - Deanna Troi
Malcolm McDowell - Soran, El-Aurian Wissenschaftler
James Doohan - Montgomery Scott
Walter Koenig - Pavel Andreievich Chekov
William Shatner - James Tiberius Kirk
Alan Ruck - Captain John Harriman, Commander der "U.S.S. Enterprise-B"
Jacqueline Kim - Fähnrich Demora Sulu, Steuermann der "U.S.S. Enterprise-B"
Jenette Goldstein - Wissenschaftsoffizier
Thomas Kopache - Kommunikationsoffizier
Glenn Morshower - Navigator
Tim Russ - Lieutenant
Tommy Hinkley - Journalist
John Putch - Journalist
Christine Jansen - Journalist
Michael Mack - Fähnrich Hayes
Dendrie Taylor - Lt. Farrell
Patti Yasutake - Alyssa Ogawa
Granville Ames - Transporter-Chief
Henry Marshall - Sicherheitsoffizier
Brittany Parkyn - Mädchen mit Teddy Bär
Majel Barrett - Computerstimme
Barbara March - Lursa, Schwester von Duras
Gwynyth Walsh - B'Etor, Schwester von Duras
Rif Hutton - Klingone
Brian Thompson - Klingone, Steuermann
Marcy Goldman - El Aurianer, Überlebende
Jim Krestalude - El Aurianer, Überlebender
Judy Levitt - El Aurianer, Überlebende
Kristopher Logan - El Aurianer, Überlebender
Gwen Van Dam - El Aurianer, Überlebende
Kim Braden - Picard's Frau
Christopher James Miller - René Picard, Neffe von Jean Luc Picard
Matthew Collins - Picard's Kind im Nexus
Mimi Collins - Picard's Kind im Nexus
Thomas Alexander Dekker - Picard's Kind im Nexus
Madison Eginton - Picard's Kind im Nexus
Olivia Hack - Picard's Kind im Nexus
Cameron - Fähnrich Kellog
Whoopi Goldberg - Guinan
Stewart Lew - Besatzungsmitglied
Star Trek: First Contact - Der erste Kontakt
von Marko Schade


Auch nach sechs Jahren hat Picard immer noch Alpträume. Die Umwandlung zu einem Borg und die so mögliche Vernichtung von 39 Schiffen der Sternenflotte kann er nicht vergessen (TNG 74−75). Nun ist er Captain der neuen "Enterprise" (NCC 1701−E). Ein dringende Meldung der Sternenflotte rettet ihn aus seinen Träumen aber sie rettet ihn nicht vor der Wirklichkeit. Admiral Hayes berichtet ihm, dass "Deep Space 5" die Vernichtung einer Föderationskolonie gemeldet hat. Ein Borgkubus beginnt erneut mit der Invasion der Föderation. Im Typhoon Sektor versammelt sich eine Flotte von Schiffen um den Kubus abzufangen. Die "Enterprise" hat den Befehl an der Neutralen Zone zu patrouillieren. Man traut Picard nicht, weil er schon einmal assimiliert wurde.
An der Neutralen Zone ist nicht los. Inzwischen trifft die Flotte auf die Borg.
"Wir sind die Borg. Deaktivieren sie ihre Schutzschilde und ergeben sie sich. Wir werden ihre biologischen und technologischen Charakteristika den unsrigen hinzufügen. Ihre Kultur wird sich anpassen und uns dienen. Widerstand ist zwecklos." Man hört auf der "Enterprise", dass die Verteidigung zu einem Debakel wird. Picard will nicht mehr tatenlos zusehen und lässt befehlswidrig den Kurs auf den Kubus setzen.
Der Kubus hat schon die Erde erreicht aber der Rest der Flotte versucht immer noch ihn aufzuhalten. Auch die "U.S.S. Defiant" ist dabei. Sie ist schwer beschädigt, als die "Enterprise" eintrifft. Man beamt die Überlebenden ab Bord der Captain der "U.S.S. Defiant", Lt. Cmdr. Worf, nimmt seinen alten Platz an der taktischen Konsole ein. Picard versammelt den Rest der Flotte und lässt einem koordinierten Angriff auf eine bestimmte Stelle des Kubus fliegen. Tatsächlich gelingt es den Kubus dadurch zu zerstören aber eine kleine Borg-Sphäre löst sich aus dem Kubus und fliegt auf die Erde zu. Die "Enterprise" folgt ihr. Sie Sphäre erzeugt einen Zeitwirbel und eine Zeitreise vorzunehmen. Die "Enterprise" fliegt auch in den Wirbel und plötzlich verändert sie die Erde. Auf ihr leben jetzt neun Milliarden Borg. Irgendwie hat die Sphäre die Vergangenheit geändert, sodass die Erde frührer assimiliert wurde. Sie müssen es verhindern.
Auf der Erde versucht Lily Sloane, den betrunkenen Zefram Cochran zu Bett zu bringen, als ihr Lager plötzlich beschossen wird. Die "Enterprise" bemerkt, dass die Borgssphäre eine Raketenbasis in Montana, USA beschießt. Mit ein paar Quantentorpedos kann man die Sphäre zerstören. Es ist der 04. April 2063. Es ist der Tag vor dem "Ersten Kontakt". Morgen wird ein Mann namens Zefram Cochran das erste Warpschiff der Menschen in den Weltraum steuern. Ein Schiff der Vulkanier fliegt gerade in der Nähe vorbei und sie werden auf die Menschen aufmerksam. Zum ersten mal bekommen Menschen Kontakt mit Außerirdischen (Von den Ferengi in Area 51 mal abgesehen (DS9 80 (79))). Ein Außenteam beamt herunter um die Schäden zu begutachten. Es gab viele Tote aber das Warpschiff ist relativ unbeschädigt. Plötzlich werden Data und Picard mit einem Maschinengewehr beschossen. Es ist Lily Sloane und als sie sieht, dass Data von ihren Kugeln nicht verletzt wird, fällt sie in Ohnmacht.
Dr. Crusher muss Lily mit auf die Krankenstation nehmen, weil sie verstrahlt wurde. Sie verspricht Picard, dass sie sie Bewusstlos hält. Ein Team von Technikern beamt nun herunter um das Warpschiff zu reparieren.
Auf der "Enterprise" gibt es Probleme mit der Umweltkontrolle. Der Ingenieur Paul Porter kriecht durch die Jefferies-Röhren um das Problem zu finden aber plötzlich wird er von jemandem geschnappt. Picard ahnt etwas. Mit Data kommt er auf die "Enterprise" zurück. Der Kontakt zu Deck 16 ist ausgefallen und jemand versucht in die Krankenstation einzudringen. Es sind Borg. Einige haben sich vor der Zerstörung der Sphäre auf die "Enterprise" gebeamt und nun assimilieren sie sie das Schiff. Der Kontakt zum Außenteam ist ausgefallen und nun versuchen sie Borg an den Hauptcomputer zu kommen. Schnell sperrt Data den Zugang mit einem "fraktalen Verschlüsselungscode".
Dr. Crusher muss die Krankenstation evakuieren. Dazu weckt sie Lily auf und aktiviert das MHN. Sie fliehen durch die Jefferies-Röhren aber Lily schleicht davon.
Picard führt einen Trupp an, um den Maschinenraum zu erobern. Sie wollen die Plasmakühltanks zerstören, damit das Gas die organischen Bestandteile der Borg verflüssigt. Einige Flure sind schon von den Borg assimiliert. Das Team kann bis vor den Maschinenraum vordringen aber sie kommen nicht herein. Die Borg greifen an und bald haben sie sich an die Phaser angepasst. Als sie sich zurückziehen wollen, wird Data in den Maschinenraum gezogen. Picard muss einen seiner Männer erschießen, als der assimiliert wird. Dabei wird er von dem Team getrennt. Er kriecht durch die Jefferies-Röhren als er plötzlich von hinten gepackt wird. Es ist Lily, die ihn nun mit seinem Phaser in Schach hält. Picard kann sie überzeugen, dass er nicht ihr Feind ist.
Troi hat Cochran gefunden. Gemeinsam trinkt man ein paar Gläschen und Troi ist schon sturzbetrunken. Riker sagt Cochran die Wahrheit und zum Beweiß zeigen sie ihm die "Enterprise" durch sein Fernrohr.
Die Borg assimilieren Deck um Deck aber sie gehen nicht höher als Deck 11. Warum nicht?
Data ist im Maschinenraum festgebunden. Eine weibliche Stimme spricht zu ihm und versichert, dass sie auch seinen Schwachpunkt finden werden. Plötzlich wird vor seinen Augen ein weiblicher Borg zusammengebaut. Die Dame stellt sich mit den Worten "Ich bin die Borg" vor. Die Borg Queen aktiviert seinen Emotionschip und zeigt ihm etwas an seinem Arm. Dort haben die Borg versucht menschliche Haut auf seine Skelettstruktur zu implantieren. Er kann sie spüren.
Picard und Lily versuchen auf die Brücke zu kommen. Dabei müssen sie durch einen Korridor mit Borg. Die Borg ignorieren sie, da die beiden keine Bedrohung sind. Plötzlich stehen sie vor einem Holodeck und Picard hat eine Idee. Er aktiviert das Programm "Dixon Hill, The Big Goodby, Kapitel 12". Dort fragt er nach Nicky die Nase. In Kapitel 13 findet er den Gangster und leiht sich von ihm ein Maschinengewehr. Zwei Borg sind in das Holodeck eingedrungen und auf die feuert Picard das ganze Magazin leer. Die Borg sind an diese altmodischen Kugelgeschosse nicht angepasst und werden getötet. Aus einem des toten Borgs entfernt er den Neuroprozessor. Das ist ein Gedächtnischip, der alle Befehle des Borgs enthält.
Auf der Brücke analysiert Picard den Gedächtnischip. Die Borg wollen mit der Deflektorschüssel der "Enterprise" eine Interplexboje bauen. Damit können sie Subraumnachrichten versenden und die Borg im Delta-Quadranten rufen. So kann die Erde in der Vergangenheit leicht assimiliert werden.
Auf der Erde arbeitet am an der Reparatur des Warpschiffs. Cochran ist die ganze Verehrung um seine Person unheimlich. Er verschwindet im Wald aber La Forge und Riker spüren ihn auf und betäuben ihn.
Picard, Worf und Lt. Hawk machen sich auf den Weg zur Deflektorschüssel. Dazu müssen sie im Weltraum über die Hülle des Schiffs laufen.
Data kann sich von seinen Fesseln befreien aber im Kampf verletzt ihn ein Borg an seiner neuen Haut. Die Borg Queen fordert ihn auf, diese Haut herunter zu reißen aber Data kann nicht.
Der Deflektor ist erreicht und die Borg sind schon bei der Arbeit. Nun versucht man den Deflektor vom Schiff zu lösen. Man löst die Magnetschalter und nun greifen die Borg an. Hawk wird dabei assimiliert aber es ist zu spät. Der Deflektor schwebt davon und Worf zerstört ihn.
Die Borg greifen nun wieder die höheren Decks an. Worf schlägt vor das Schiff aufzugeben und zu sprengen aber Picard will kämpfen. Die Crew gehorcht aber Lily folgt Picard in den Besprechungsraum. Sie bemerkt, dass Picard Rache will. Sie vergleicht ihn mit Captain Ahab und das bringt Picard zur Vernunft. Er befiehlt die Evakuierung auf Cravett Island. Während er die Selbstzerstörung aktiviert, bereitet man das Warpschiff "Phoenix" auf den Start vor. Der Start gelingt und Cochran, Riker und LaForge fliegen in den Orbit.
Die Besatzung ist von Bord nur der Captain ist noch da. Er muss noch jemanden retten: Data. Picard geht in den Maschinenraum. Die Borg halten ihn nicht auf. Die Borg Queen begrüßt ihn und er erinnert sich, dass sie schon bei seiner Assimilation dabei war. Sie wollte damals eine gleichgestellte Drohne aber nun will sie Locutus nicht mehr, denn nun soll Data ihr Gefährte sein. Data, der inzwischen viel menschliche Haut besitzt, deaktiviert die Selbstzerstörung und übergibt die Schiffssteuerung an die Queen. Die "Enterprise" steuert nun auf die "Phoenix" zu. Data feuert Quantentorpedos auf das Schiff um es zu vernichten aber die Torpedos verfehlen ihr Ziel. Data hat die Queen getäuscht. Er zerstört einen der Plasmakühltanks. Das Plasmakühlmittel verflüssigt organische Materie und tötet deshalb alle Borg im Maschinenraum. Picard klettert an die Decke während sich die Queen auflöst.
Die "Phoenix" ist auf Warp gegangen und schließlich sicher zur Erde zurückgekehrt. Ein vulkanisches Schiff hat die Warpspur bemerkt und landet am Startplatz. Die Zukunft der Erde hat begonnen. ... und die Vulkanier lernen Rock'n Roll kennen.

PC / Sternzeit / Jahr:
08 / 50893.5 / 2373 (04. April 2063)

Kinostart (USA / D) / Filmlänge:
22.11.1996 / 19.12.1996 / 110 min.

Regie / Drehbuch / Story:
Jonathan Frakes / Brannon Braga, Ronald D. Moore / Rick Berman, Brannon Braga, Ronald D. Moore

Besetzung:
Patrick Stewart - Jean-Luc Picard
Jonathan Frakes - William Thomas Riker
Brent Spiner - Data
LeVar Burton - Geordi La Forge
Michael Dorn - Worf
Gates McFadden - Beverly Crusher
Marina Sirtis - Deanna Troi
Alfre Woodard - Lily Sloane, Assistentin von Cochran
James Cromwell - Zefram Cochran
Alice Krige - Borg Queen
Michael Horton - Lt. Nicholas Daniels, Sicherheitsoffizier
Neal McDonough - Lt. (j.g.) Adam Hawk, Steuermann der "Enterprise"
Marnie McPhail - Fähnrich Alice Eiger
Robert Picardo - MHN
Dwight Schultz - Reginald Barclay
Adam Scott - Defiant Conn Offizier
Jack Shearer - Admiral Hayes
Eric Steinberg - Fähnrich Paul Porter, Ingenieur im Maschinenraum und erstes Opfer der Borg
Scott Strozier - Sicherheitsoffizier
Patti Yasutake - Alyssa Ogawa
Victor Bevine - Wache
David Cowgill - Wache
Scott Haven - Wache
Majel Barrett - Computerstimme
C.J. Bau - Wirt, Holodeckfigur
Hillary Hayes - Ruby, Dixon Hills Freundin
Julie H. Morgan - Sängerin, Holodeckfigur
Ronald R. Rondell - Handlanger, Holodeckfigur
Don Stark - Nicky die Nase, Maffiosi im Holodeck
Ethan Phillips - Maitre, Holodeckfigur
Cully Fredricksen - Vulkanier
Tamara Lee Krinsky - Bewohner auf dem Startplatz
Don Fischer - Borgdrohne
J.R. Horsting - Borgdrohne
Heinrich James - Borgdrohne
Andrew Palmer - Borgdrohne
John David Weigand - Borgdrohne
Dan Woren - Borgdrohne
Robert Zachar - Borgdrohne
Mike Boss - Holodeckfigur
Brannon Braga - Holodeckfigur
Cameron - Fähnrich Kellog
Ronald D. Moore - Holodeckfigur
Ray Uhler - Tänzer, Holodeckfigur
Michael Zaslow - Eddie
Star Trek: Insurrection - Der Aufstand
von Marko Schade


Ein idyllisches Dorf. Die 600 Bewohner, die Ba'ku, gehen ihren Tagesgeschäft nach. Die Ba'ku sind ein humanoides Volk in einer bäuerlichen Gesellschaft. Höhere Technologie besitzen sie nicht. Aber sie werden beobachtet. Die Föderation hat eine geheime Beobachtungsstation eingerichtet.
Plötzlich hört man Schüsse. Gestalten in Tarnanzügen verfolgen sich. Die Verfolgung geht nun durch das Dorf, wo die Unsichtbaren einige Verwirrung stiften. Der Verfolgte nimmt seinen Helm ab. Es ist Data und er ist beschädigt. Die Kommandantin der Beobachtungsstation, Lt. Curtis, ruft Data zur Ordnung aber er hört nicht. Mir einem Phaser schießt er auf die getarnte Station. Nun wird sie für alle Bewohner sichtbar.
Auf der "U.S.S. Enterprise-E" wird ein Empfang vorbereitet. Captain Picard begrüßt die Regentin der Spezies, die in die Föderation aufgenommen wird. Auch Lieutenant Commander Worf ist wieder Gast auf dem Schiff.
Admiral Dougherty, der sich gerade auf einem Son'a-Schiff befindet, fragt nach Datas Bauplänen. Picard ist verwundert, Data sollte nur für eine Woche in der Beobachtungsstation eingesetzt werden. Nun Informiert er sich persönlich beim Admiral. Der sagt, dass Data die Besatzung der Beobachtungsstation als Geiseln hält. Picard will mit der "Enterprise" zur Hilfe kommen aber der Admiral lehnt ab. Der Planet der Ba'ku liegt in einem Gebiet, das Briar Patch genannt wird. Warp und Subraumkommunikation ist dort nicht möglich. Trotz der Warnung lässt Picard so schnell wie möglich Kurs setzen.
Die der Führer der Son'a, Ru'afo, ist nicht begeistert von der Zurückhaltung der Föderation. Ihr Vorhaben verzögere sich dadurch nur. Ihr Schiff wird von einem Scout-Schiff beschossen. Es ist Data. Nach kurzem Beschuss bricht er den Angriff wieder ab.
Die "Enterprise" tritt in den Briar Patch Nebel ein. Riker und Troi informieren sich über die Son'a. Diese haben vor 50 Jahren die Tarlac und die Elloran besiegt. Sie dienen ihnen nun als Arbeiter. Die Son'a sind auch bekannt, dass sie die Droge Ketracel White produzieren. Per Genmanipulation und Chirurgie verlängern sie künstlich ihr Leben.
Der Admiral ist über das Erscheinen der "Enterprise" nicht begeistert". Er verlangt die Zerstörung Datas. Picard will aber zunächst versuchen ihn zu fangen. Derweil wollen sie Verstärkung von den Son'a holen.
Worf und Picard fliegen mit einem Shuttle los um Data auszuschalten. La Forge hat ein Gerät entwickelt, dass ihn außer Gefecht setzt aber sie müssen Data damit sehr nahe kommen.
Data kommt mit dem Scout-Schiff und greift sie an. Er reagiert nicht auf die Rufe von Picard. Er hat eine Idee. Data hatte ein Stück der Oper " H.M.S. Pinafore" geprobt bevor er aufbrach. Lauthals singt Picard daraus "A British Tar" (1. Akt, Lied 10). Data stimmt mit ein. Worf gelingt es nun das Shuttle an Datas Schiff anzudocken. Data versucht sie abzuschütteln aber es gelingt ihm nicht. Worf geht hinüber und schaltet Data aus.
Picard beamt mit einem Außenteam auf den Planeten. Die Geiseln werden gut bewirtet. Sie können sie mitnehmen. Die Son'a erklären, dass sie selber über ein hohes, technisches Wissen verfügen. Sie hatten sich aber entschlossen, zu einem einfacheren Leben zurückzukehren. Picard muss sich für ihr Eindringen entschuldigen.
Riker sucht den Rat von Counselor Troi. Er würde gerne ihre alte Beziehung wieder aufleben lassen. Sie ist nicht abgeneigt, aber erstmal...
La Forge hat Data untersucht. Eine Son'a Waffe hatte ihn getroffen. Dabei wurde sein "Failsave"-System aktiviert. Seine ethisch-moralische Grundsteuerung übernahm die Führung. Aber warum hat Data so heftig auf die Beobachter reagiert? La Forge aktiviert seinen Freund wieder. Data kann sich an den Kampf nicht erinnern. Er hatte als letztes einige Kinder zu einem See verfolgt. Der Junge Artim zeigt ihnen den Stausee.
Riker und Troi vergnügen sich im Bad und Troi rasiert ihm den pieksigen Bart ab. Admiral Dougherty meldet sich bei Riker. Er ist verwundert, dass die "Enterprise" immer noch über dem Planeten ist.
Sie erreichen den Stausee. Data geht durch das Wasser um zu erkunden was er schon einmal gefunden hatte. Als er wieder hinauskommt öffnet er die Tore des Stausees. Mitten drin liegt ein getarntes Schiff der Föderation. Picard, Data und Anij rudern hinüber. Data öffnet eine Luke. Im Inneren ist das Ba'ku-Dorf holografisch nachgebildet. Die Ba'ku sollten mit diesem Schiff umgesiedelt werden. Als Data das entdeckte, wurde er angeschossen. Auch jetzt schießt jemand auf sie. Es sind Son'a Soldaten. Data und Picard können sie aber überwältigen.
Picard fühlt sich seltsam jung. Auch Doktor Crusher berichtet, dass die Geiseln in einem erstaunlich guten Zustand sind. Er will sich noch einmal mit den Ba'ku unterhalten. Sojef erklärt ihm, dass sie ursprünglich aus seinem Sonnensystem kamen, dass sie durch Waffen und Technologie fast selbst zerstörten. Vor 309 Jahren brachen sie auf um eine bessere Welt zu finden. Seid sie hier ankamen sind sie nicht gealtert. Die älteren wurden sogar jünger. Die Ursache liegt in den metaphasischen Strahlen des Ringsystems. Picard erkennt, dass Dougherty und die Son'a diese Strahlung nutzen wollen. Deshalb sollten die Ba'ku umgesiedelt werden. Picard will das nicht zulassen.
Geordi blickt in den Sonnenaufgang. Seine Augen haben sich regeneriert. Es kann wieder sehen.
Mehrere Son'a Kampfschiffe nähern sich der "Enterprise". Ru'afo fordert seine Leute zurück aber Picard will sie nicht gehen lassen. Ru'afo droht ihm. Dougherty rechtfertigt das Vorgehen der Föderation. Die Son'a haben eine Technik entwickelt um die Strahlung der Ringe zu nutzen. Da der Planet im Föderationsgebiet liegt arbeiten beide zusammen. Durch die Technik der Son'a wird der Planet leider unbewohnbar werden. Picard beeindrucken die Argumente nicht. Der Admiral befiehlt ihren Abflug.
Picard fasst einen Entschluss. Er legt seine Rangabzeichen ab. Ohne seine Uniform packt er Waffen zusammen. Er ist aber von seiner Crew entdeckt worden. Sie wollen ihn unterstützen. Picard schickt die "Enterprise" aus dem Nebel, damit sie den Föderationsrat von der Situation berichten können. Er selbst bricht mit Data, Worf, Dr. Crusher und Troi in der Captains Yacht zu den Ba'ku auf. Ru'afo hat nun genug. Er befiehlt sofort die Ba'ku vom Planeten zu holen.
Picard lässt das Dorf evakuieren. Sie wollen in das Gebirge, weil sie dort nicht so leicht fort gebeamt werden können. Die Son'a greifen das Dorf an. Es gelingt ihnen einige Bewohner wegzubeamen aber die meisten können fliehen.
Auf dem Weg in das Gebirge schicken die Son'a Sonden aus. Diese Markieren die Flüchtigen um sie fort beamen zu können. Sie fliegen in eine Höhle. Das Gebirge wird nun beschossen. Sie müssen sich einen anderen Ausgang suchen.
Die "Enterprise" wird von den Son'a-Kampfschiffen angegriffen. Riker setzt einen Kurs in gefährliche Gase. Die Son'a entzünden sie. Der Warpkern der "Enterprise" zieht die brennenden Gase an sich, deshalb werfen sie den Kern ab. Nun sammeln sie Gase ein. Als die Son'a wieder angreifen, lassen sie die Gase ab. Sie entzünden sich und vernichten die Angreifer. Die Ba'ku ziehen weiter durch das Gebirge. Dr. Crusher hat nun zum ersten Mal die Möglichkeit einen verletzten Son'a zu scannen. Dabei entdeckt sie erstaunliches.
Die Sonden sind wieder da. Anij und Picard werden dabei auf das Son'a Hauptschiff gebeamt. Ru'afo hat genug. Er will nun seinen Injektor zum Einsatz bringen. Mit diesem Gerät wird die Strahlung in den Ringen aktiviert. Das würde alles Leben auf dem Planeten vernichten. Picard konfrontiert ihn und dem Admiral damit, dass die Ba'ku und die Son'a demselben Volk angehören. Die Son'a hatte von 100 Jahren versucht die Macht auf dem Ba'ku Planeten an sich zu reißen. Sie wurden danach verbannt. Nun wollen sie sich an ihren Eltern rächen.
Ru'afo hat nun genug von dem Admiral. Er tötet ihn.
Der Kollektor entfaltet sich. Picard redet auf den Son'a Gallatin ein. Der ist mit dem Vorgehen von Ru'afo nicht einverstanden. Er will Picard unterstützen.
Das Scoutschiff greift die Son'a an aber Ru'afo macht weiter. Der Kollektor feuert den Injektor ab und er beginnt mit der Arbeit. Es ist zu spät. Aber etwas stimmt nicht. Sie sind nicht mehr auf ihrem Schiff sondern auf dem Holoschiff. Der Injektor wurde nicht aktiviert.
Ru'afo gelingt es auf den Kollektor zu kommen um den Injektor manuell abzufeuern. Picard beamt auch hinüber um dort die Selbstzerstörung einzuleiten. Ru'afo feuert auf ihn aber Picard kann den Kollektor zerstören. Ru'afo wird dabei getötet.
Der Föderationsrat hat die Umsiedlung widerrufen. Die Ba'ku und die Son'a nähern sich wieder an und Picard nimmt erstmal Urlaub.

PC / Jahr:
09 / ca. 2375

Kinostart (USA / D) / Filmlänge:
11.12.1998 / 31.12.1998 / 103 min.

Regie / Drehbuch / Story:
Jonathan Frakes / Michael Piller / Rick Berman, Michael Piller

Besetzung:
Patrick Stewart - Jean-Luc Picard
Jonathan Frakes - William Thomas Riker
Brent Spiner - Data
LeVar Burton - Geordi La Forge
Michael Dorn - Worf
Gates McFadden - Beverly Crusher
Marina Sirtis - Deanna Troi
F. Murray Abraham - Adhar Ru'afo, Führer der Son'a.
Donna Murphy - Anij, Ba'ku Frau
Anthony Zerbe - Admiral Matthew Dougherty
Gregg Henry - Gallatin, Son'a Kommando
Daniel Hugh Kelly - Sojef, Ba'ku
Michael Welch - Artim, Ba'ku Junge
Mark Deakins - Tournel
Stephanie Niznik - Fähnrich Kell Perim
Michael Horton - Lt. Nicholas Daniels, Sicherheitsoffizier
Bruce French - Son'a Offizier
Breon Gorman - Lt. Curtis, Attaché von Admiral Dougherty
John Hostetter - Hass Adislo, Bolianischer Offizier
Rick Worthy - Elloran Offizier
Larry Anderson - Tarlac Offizier
D. Elliot Woods - Sternenflottenoffizier
Jennifer Tung - Fähnrich
Raye Birk - Son'a Doktor
Peggy Miley - Cuzar, Regentin des neuen Föderationsmitglieds
Lee Arnone-Briggs - Bibliothekarin, Szene gelöscht
Claudette Nevins - Son'a Offizier
Max Grodénchik - Fähnrich, Szene gelöscht
Greg Poland - Elloran Offizier
Kenneth Lane Edwards - Fähnrich
Joseph Ruskin - Son'a Offizier
Zachary Williams - Ba'ku Kind
McKenzie Westmore - Ba'ku Frau
Phillip Glasser - Junger Ru'afo, im Film nicht zu sehen
Lorella Cuccarini - Bit part
Brian Scheu - Artims Freund
Star Trek: Nemesis
von Marko Schade


Romulus: Im Romulanischen Senat diskutiert man eine Vereinigung der Streitkräfte von Romulanern und den Remanern. Remus ist der Nachbarplanet von Romulus im selben Planetensystem. Wenn sie sich mit dem Anführer der Remaner Shinzon vereinigen würden, könnte nicht einmal die Föderation sie aufhalten. Prätor Hiren ist dagegen. Das Militär soll nicht die Politik bestimmen. Senatorin Tal'Aura verlässt kurz darauf die Sitzung. Sie lässt ein kleines Gerät auf ihrem Platz zurück. Plötzlich öffnet sich das Gerät und ein grüner Strahl tritt heraus. Dann sind alle Senatoren und der Prätor tot.
Eine Hochzeit findet auf der "Enterprise" statt. Riker und Troi heiraten endlich und Captain Picard darf sie trauen. Data singt ein Hochzeitsständchen von Irving Berlin ("Blue Skys"). Nach der Hochzeit gibt es wieder was zu tun. Die Sensoren entdecken eine positronische Signatur aus dem Kolarin-System, nahe der Neutralen Zone. Das kann nur bedeuten, dass dort ein Androide sein muss. Man will sich mal auf Kolarus III umsehen. Insgesamt gibt es sechs Signale. Picard wird persönlich mit Data und Worf herunterfliegen. Beamen geht wegen der Atmosphäre nicht. Auf dem heißen und öden Planeten fahren sie mit dem "Argo", einem Geländefahrzeug. Der Captain sitzt persönlich am Steuer und hat einen riesen Spaß. Data und Worf teilen sein Vergnügen nicht. Schließlich finden sie etwas. Es ist ein androider Arm, der nach Worfs Bein schnappt. Sie finden andere Körperteile und schließlich auch den Kopf. Er sieht genauso aus wie Data und es lebt.
Plötzlich werden sie beschossen. Es sind kolarnische Krieger. Diese Prä-Warp Spezies greifen sie mit Geländewagen an. Schnell fliehen sie mit dem "Argo". Per Fernbedienung holt Data das Shuttle und mit einem kühnen Sprung steuert Picard das Fahrzeug in das Shuttle.
Man untersucht den Androiden. Er ist ein Prototyp von Data und Lore. Sein positronisches Gehirn ist nicht so stark entwickelt. Der Androide sagt, er heißt "B-4". Er hat keine Erinnerungen bevor er gefunden wurde. Picard entscheidet, dass er zusammengesetzt wird. Danach transferiert Data seine gesamten Erinnerungen in B-4s Speicher. Dann soll seine Entwicklung beschleunigen. Zunächst hilft es aber noch nicht.
Picard erreicht ein Ruf von der Sternenflotte. Admiral Janeway informiert ihn, dass es einen neuen Prätor im Romulanischen Imperium gibt. Der lädt die Föderation zu einem Besuch ein. Die "Enterprise" soll hin fliehen und nimmt Kurs auf Romulus.
Man ist erstaunt, dass ein Remaner nun das Romulanische Imperium führt. Die Romulaner haben bisher immer auf die Remaner herabgesehen. Eine Seite ihres Planeten ist immer der Sonne zugewandt und die andere ist immer Dunkel. Die Remaner leben auf der dunklen Seite. Sie betreiben Dilithium-Minen und Waffenindustrie. Man vermutet, dass der neue Prätor durch einen Staatsstreich an die Macht gekommen ist. Über Shinzon weiß man auch nur sehr wenig. Er ist ein junger Kommandant, der an 12 siegreichen Schlachten gegen das Dominion beteiligt war.
17 Stunden wartet man nun schon im Orbit von Romulus aber niemand antwortet auf ihre rufe. Plötzlich enttarnt sich ein riesiges Schiff vor ihnen. Es ist der remanische Warbird "Scimitar". Ein Remaner erscheint auf den Schirm. Er sagt, dass er der Vizekönig von Shinzon ist. Er übermittelt ihnen die Transportkooridinaten.
Picard, Riker, Data, Worf und Troi beamen herunter. In einem dunklen Raum steht Shinzon. Undeutlich erkennt man, dass er menschlich ist. Shinzon eröffnet ihnen, dass er Frieden will. Man ist ungläubig. Shinzon versteht das. Er lässt das Licht einschalten und nun bekommt Picard einen Schock: Vor ihm steht sein jüngeres Ebenbild. Ein Klon? Shinzon lädt Picard zum Essen ein. Zum Abschied gibt er noch eine Blutprobe. Dr. Crusher bestätigt ihre Vermutung. Shinzon ist ein Klon. Die romulanischen Kommandanten wollen wissen, warum Shinzon noch nicht den Angriff auf die Föderation begonnen hat, so wie er es versprochen hatte. Shinzon fordert Geduld. Einzig Commander Donatra glaubt noch an Shinzon. Sie ist in ihn verliebt aber er will von ihr nichts wissen. Shinzon hat Schmerzen. Der Vizekönig scheint seine Schmerzen durch Berührung lindern zu können. Donatra beobachtet das.
B-4 ist mit Spot alleine und wird plötzlich aktiv. Er setzt sich an eine Computerkonsole und tippt darauf herum. Shizon erzählt Captain Picard beim Essen über seine Erschaffung. Die Romulaner wollen Picard ersetzen um einen Spion in der Sternenflotte zu haben. Als eine neue Regierung an die Macht kam, wurde der Plan verworfen. Shinzon wurde mit etwa 10 Jahren in die Dilithium-Minen auf Remus gebracht. 10 Jahre lang musste er unterirdisch arbeiten. Der jetzige Vizekönig hat sich des Jungen angenommen. Picard bleibt misstrausch aber er will Shinzon Angebot nicht einfach Zurückschlagen.
Auf der "Enterprise" wurde ein unbefugter Zugriff auf die Datenbank bemerkt. Außerdem wurde beim erscheinen der "Scimitar" ein Thalaronimpuls gemessen. Dies ist eine tötliche Strahlung.
Troi und Riker gehen ins Bett. Während sie mit Riker kuschelt, sieht sie plötzlich Shinzon und dann den Vizekönig vor sich. Shinzon konnte mit Hilfe des Vizekönigs in ihre Gedanken eindringen aber die kann die Verbingung unterbrechen. Shinzon geht es schlechter.
Shinzon erhält auf der "Scimitar" ein Transpondersignal. Man beamt B-4 auf den Warbird und lädt die Daten herunter, die B-4 von der Datenbank der "Enterprise" hat. Jetzt läst er Picard herüber beamen und die "Scimitar" tarnen. Picard ist gefangen und remanische Ärzte nehmen ihm Blut ab. Shinzon erklärt, dass B-4 nur ein Köder war. B-4 hat für Shinzon die Standorte der Föderationsflotte ermittelt. Nun droht Shinzon Picard: Er soll sterben und dann wird Shinzon die Galaxie erobern.
B-4 kommt in das Labor, in dem Picard gefangen ist, um ihn zu Shinzon zu bringen. Aber es ist nicht B-4, es ist Data. Man hat B-4s Aktivitäten bemerkt und ihn gegen Data ausgetauscht. Der hat Shinzon natürlich falsche Koordinaten für die Föderationsflotte gegeben. Data befreit Picard und gemeinsam suchen sie eine Fluchtmöglichkeit. Data hat herausgefunden, dass das ganze Schiff ein Thalarongenerator ist. Sie erreichen unter Beschuss eine Shuttlerampe und besteigen einen kleinen Jäger der "Skorpion"-Klasse. Das Tor der Shuttlerampe ist mit einem Kraftfeld geschützt, also fliegen sie den Jäger durch die Gänge des Schiffs. Dann durchbrechen sie die Bordwand und fliegen zur "Enterprise". Man geht auf Warp.
Dr. Crusher hat sich näher mit Shinzons DNA beschäftigt. Sie wurde so programmiert, dass man ihn schneller altern lassen konnte um Picards Alter zu erreichen. Dieser Prozess wurde nie aktiert und nun bricht seine Zellstruktur zusammen. Shinzon wird sterben. Nur eine komplette Transfusion kann das aufhalten. Shinzon wird Picard verfolgen.
Die Thalaronenwaffe soll alles Leben auf der Erde vernichten. Die "Enterprise" wird sch mit der Flotte treffen um die Angriff zu verhindern.
Die "Enterprise" muss durch den Bassen Graben (orig.: Bassen Rift). Hier bricht die Kommunikationsverbindung mit der Föderation zusammen. Jetzt greift die "Scimitar" an. Der Warpantrieb fällt aus. Ein holografischer Shinzon trifft sich mit Picard in seinem Arbeitszimmer. Er verlangt, dass sich Picard ausliefert. Da enttarnen sich zwei romulanische Warbirds. Commander Donatra bietet Picard ihre Unterstützung an. Die Romulaner wollen Shinzon stürzen. Die "Scimitar" liegt unter schweren Beschuss aber sie können die Warbirds ausschalten. Nun greifen sie wieder die "Enterprise" an. Troi hat eine Idee: Sie dringt in die Gedanken des Vizekönigs ein. So kann sie die "Scimitar" erfassen. Feuer frei. Die Tarnung der "Scimitar" fällt aus und wird nun ebenfalls beschädigt. Der Vizekönig dringt mit einem Entertrupp in die "Enterprise" ein. Riker und Worf halten sie auf und Riker tötet den Vizekönig.
Ein Volltreffer trifft die Brücke. und reißt ein Loch hinein. Die Kraftfelder verhindern das Schlimmste aber nun setzt sich Deanna Troi ans Steuer. Die Phaserenergie ist fast erschopft und die Photonentorpedos sind alle. Die "Scimitar" setzt sich Frontal vor die "Enterprise" und verlangt wieder seine Auslieferung. Doch Picard gibt nicht auf. Energie! Die "Enterprise" rammt die "Scimitar". Shinzon lässt sein Schiff zurücksetzen. Picard will die Selbstzerstörung aktivieren aber die ist defekt. Shinzon lässt das Thalaronwaffensystem aktivieren. In sieben Minuten wird sie abgefeuert. Picard lässt sich auf die "Scimitar" beamen. Danach versagen die Transporter. Data will seinem Captain helfen. Er springt durch das Weltall auf die "Scimitar". Unterdessen drint Picard auf die Brücke ein und trifft auf Shinzon. Man prügelt sich. Pricard spießt seinen Klon auf. Data erreicht die Brücke und schickt Picard mit einem kleinem Notfalltransporter auf die "Enterprise" zurück. Jetzt gibt es für Data nur noch eins zu tun: Er feuert auf die Thalaronmatrix. Die "Scimitar" explodiert. Die ganze Crew ist von Datas Tod betrübt.
Die "Enterprise" wird wieder repariert. Captain Riker und seine Frau fliegen mit der "U.S.S. Titan" in die Neutrale Zone um dort Gespräche mit den Romulanern einzuleiten. Picard lässt B-4 aktivieren und redet mit ihm über Data. B-4 beginnt ein Lied zu singen: "Blue Skys.

PC / Sternzeit / Jahr:
10 / 56844.9 / 2379

Kinostart (USA / D) / Filmlänge:
13.12.2002 / 16.01.2003 / 116 min.

Regie / Drehbuch / Story:
Stuart Baird / John Logan / John Logan, Rick Berman, Brent Spiner

Besetzung:
Patrick Stewart - Jean-Luc Picard
Jonathan Frakes - William Thomas Riker
Brent Spiner - Data
Brent Spiner - B-4
LeVar Burton - Geordi La Forge
Michael Dorn - Worf
Marina Sirtis - Deanna Troi
Gates McFadden - Beverly Crusher
Tom Hardy - Shinzon, Führer der Remaner
Ron Perlman - Vizekönig der Remaner
Shannon Cochran - Tal'aura, romulanische Senatorin und Attentäterin auf den Romulanischen Senat
Dina Meyer - Donatra, romulanische Commanderin
Jude Ciccolella - Commander Suran, romulanischer Helfer von Shinzon
Alan Dale - Praetor Hiren, Führer des Romulanischen Senats
John Berg - Romulanischer Senator
Michael Owen - Branson, Steuermann
Kate Mulgrew - Kathryn Janeway, Sternenflottenadmiral
Robertson Dean - Remaner, Offizier
David Ralphe - Commander
J. Patrick McCormack - Commander
Wil Wheaton - Wesley Crusher, Partygast
Majel Barrett - Computerstimme
Nicholas Lanier - Junger Sternenflotten Fähnrich
Whoopi Goldberg - Guinan, Partygast
Bryan Singer - Brückenoffizier
Michael Wickson - Remaner, Sub-Commander
Star Trek (2009)
von E. G. Todt      Zur ausführlichen Version


2233 im Weltraum: Die "U.S.S. Kelvin" wird aus einem 'Schwerkraft-Gewitter' heraus von einem riesigen bizarren Schiff angegriffen. Captain Robau wird gezwungen, auf das Schiff der angreifenden Romulaner zu kommen, wo ihn der sichere Tod erwartet. Er befiehlt die Evakuierung der "Kelvin" und übergibt das Kommando an Lieutenant George Kirk.
Kirk's Frau bringt im Rettungsshuttle einen Sohn zur Welt: James Tiberius. Sein Vater bleibt allein an Bord und fliegt mit der "Kelvin" einen Kamikaze-Angriff. Die Shuttles mit über 800 Menschen können entkommen.

Erde. Iowa, etwa zwölf Jahre später: Ein halbwüchsiger Junge rast mit dem kostbaren Oldtimer seines Stiefvaters durch die Wüste. Die Fahrt endet in einer tiefen Schlucht. Der Junge kann in letzter Millisekunde aus dem Wagen springen, er bleibt unverletzt. Selbstgefällig präsentiert er dem Polizisten seinen Namen: 'James Tiberius Kirk'
Zur selben Zeit auf Vulkan: Ein Junge namens 'Spock' erzielt gute Ergebnisse bei seiner Ausbildung. Wohl nicht nur deshalb wird er von drei spitzohrigen Raufbolden provoziert, auch seine nichtvulkanische (nämlich menschliche) Mutter ist Ziel ihres Spotts. Als er dann mit zerschlagender Lippe vor seinem Vater steht, rät der ihm, seine Emotionen auf rein vulkanische Art unter Kontrolle zu bringen.

Jahre später: Der erwachsene Spock brüskiert den Obersten Rat mit seiner Entscheidung, Vulkan zu verlassen und zur Sternenflotte zu gehen.

Erde, wieder einige Jahre später. Eine gut besuchte Bar in Iowa: Die überaus flotte Uhura, Kadett der Sternenflotte, ist angewidert von dem Burschen mit dem trüben Loser-Gesicht, der sich als 'Jim Kirk' vorstellt. Er ist so überheblich, dass er sich gleich mit vier kräftigen Kadetten anlegt. Wenig später liegt er hilflos am Boden, als ein älterer Offizier hereinkommt und die Raufbolde hinauskommandiert. Captain Pike appelliert an den jungen Kirk, sein Verlierer-Dasein endlich zu beenden und zur Sternenflotte zu kommen. Am nächsten Morgen erscheint Kirk tatsächlich im Transportshuttle mit den Rekruten. Da zwängt sich ein deutlich älterer Mann neben ihm auf die Bank, der überquillt von sarkastischem Pessimismus: Der soeben geschiedene Leonard McCoy.

Drei Jahre später im Weltraum: Das Romulanerschiff unter Captain Nero ist zurück. Sie erwarten den Mann, der - ihrer Ansicht nach - die Zerstörung ihrer Welt zuließ. Da taucht aus einem Wirbel ein winziges vulkanisches Schiff auf. Nero murmelt: "Willkommen zu Hause, Spock!"
Erde. San Franzisko: Jeder Vernunft zum Trotz stellt sich Kadett Kirk zum dritten Mal dem berüchtigten "Kobayashi Maru"-Test, der den Kandidaten mit einer ausweglosen Situation konfrontiert. McCoy wundert sich sehr über Kirk's Desinteresse an der simulierten Raumschlacht. Aber nach einem kurzen Flackern der Monitore ist die Übermacht der feindlichen Schiffe plötzlich wehrlos. Kirk beißt genüsslich in seinen Apfel... Der junge Commander Spock, der seit vier Jahren den Test programmiert, deckt Kirk's Manipulation schonungslos auf. Doch mitten in's Tribunal platzt ein Notruf von Vulkan. Die Sitzung wird untergebrochen und alle Kadetten eilig auf die verfügbaren Schiffe verteilt. Nur für Kirk gibt es keine Zuweisung: Hausarrest. Doch McCoy kann sich nicht überwinden, seinen Freund zurückzulassen: Er schleust ihn als 'Patient' an Bord der "Enterprise", wo auch Uhura dient. Es ist der erste Einsatz des Schiffes. Das Kommando hat Captain Pike, Commander Spock ist Wissenschaftsoffizier. Kirk verbirgt sich auf der Krankenstation. Die kleine Flotte geht mit Warp auf Kurs Vulkan. Nur die "Enterprise" kommt nicht in Schwung. Ersatzsteuermann 'Hikaru Sulu' hat vergessen, die externen Trägheitsdämpfer zu lösen...
Vulkan: Die Romulaner senken aus dem Orbit eine Plattform in die Atmosphäre und beginnen, ein gewaltiges Loch in den Planeten zu bohren.
Krankenstation der "Enterprise": Plötzlich springt der halb betäubte Kirk vom Krankenbett auf. Er hat in der Bordfunkmeldung die Beschreibung des 'Schwerkraft-Gewitters' wiedererkannt, dem sein Vater einst zum Opfer fiel. Sofort rast er auf die Brücke, um den Captain vor der romulanischen Falle zu warnen. Spock erkennt die Logik in seinen Ausführungen. Als die "Enterprise" nahe Vulkan unter Warp geht, findet sie sich mitten in einem Trümmerfeld wieder. Die Kadettenflotte ist bereits zerstört.
Nero verschont die "Enterprise", da er in ihr das Schiff erkennt, auf dem Spock dient. Wie seinerzeit Captain Robau soll nun auch Christopher Pike auf sein Schiff kommen. Doch zuvor sucht der Captain Freiwillige mit guter Nahkampfausbildung. Sulu, Kirk und Olson bilden ein Außenteam. Da die Bohrplattform der Romulaner den Transporter blockiert, sollen sie diese mit dem Fallschirm erreichen und deaktivieren. Pike übergibt das Kommando an Spock und ernennt, zu Spock's Entsetzen, Kirk zum Ersten Offizier. Dann folgt er Nero's Befehl und fliegt hinüber zur "Narada".
Olson verfehlt die Plattform und kommt um's Leben. Kirk gelingt mit knapper Not der Aufsprung. Er wird sofort von zwei Romulanern angegriffen, doch Sulu kann ihm rechtzeitig zu Hilfe kommen. Aber der Laserbohrer hat den Planetenkern bereits erreicht, und die Romulaner versenken eine Ladung ihrer "Roten Materie" in der Tiefe. Auf der "Enterprise" ist man sich schnell klar darüber, was das bedeutet: Im Inneren von Vulkan bildet sich ein Schwarzes Loch, das den Planeten binnen Minuten verschlingen wird! Da entschließt sich Spock, auf den Planeten zu beamen, um das Überleben des Obersten Rates - und damit das Überleben der vulkanischen Kultur - zu sichern. Der allergrößte Teil der sechs Milliarden Einwohner geht mit dem Planeten unter. Spock schätzt die Anzahl der überlebenden Vulkanier auf etwa zehntausend. In seiner Verzweiflung tröstet ihn Uhura mit sanften Küssen und einer innigen Umarmung.
Nero foltert Captain Pike, er will die Preisgabe der Geheimfrequenzen für die irdische Verteidigung erzwingen. Denn in 'seiner Zeit' ist das Romulaner-Imperium zerstört, was er der Föderation, und insbesondere Botschafter Spock anlastet. Seit 25 Jahren irrt er durch die Zeit, um sich zu rächen. Die Vernichtung von Vulkan ist erst der Anfang, sein nächstes Ziel ist die Erde.
Auch den jungen Offizieren auf der "Enterprise" wird klar, dass diese Romulaner Zeitreisende aus der Zukunft sind. Doch während Spock sich dem Rest der Sternenflotte anschließen will, besteht Kirk darauf, die "Narada" sofort zu verfolgen und um jeden Preis zu zerstören, bevor sie die Erde angreifen kann. Die Situation eskaliert, letztlich setzt Spock den 'Meuterer' per Rettungskapsel auf einem Außenposten ab.
Kirk landet vierzehn Kilometer vom Posten entfernt in arktischer Kälte und muss in eine Höhle flüchten. Da erscheint ein alter Vulkanier. Es ist der über 150 Jahre alte Botschafter Spock, das zukünftige 'alter ego' des derzeitigen Kommandanten der "Enterprise". Er erkennt ihn sofort, seinen treuen Freund Kirk, der ihn nicht weniger als von den Toten zurückgebracht hat*. In einer Geistesverschmelzung erfährt Kirk alles über die alternative Zeitlinie: In 129 Jahren bricht Botschafter Spock auf, um eine Supernova zu aufzuhalten, indem er mit Roter Materie ein Schwarzes Loch in ihr erzeugt. Doch als er die Nova endlich stoppen kann, hat sie Romulus bereits zerstört, und die wenigen Überlebenden unter Nero jagen ihn, bis er hinter der "Narada" in das Schwarze Loch und damit in die Vergangenheit gerät. Dabei fällt Nero sein Schiff mit dem Riesenvorrat an Roter Materie in die Hände. Er setzt Spock auf diesem Planeten aus, damit er aus nächster Nähe die Zerstörung von Vulkan miterleben muss.
Sie erreichen den verkommenen Bunker des Außenpostens und treffen auf den jungen Montgomery Scott, der hier seit Monaten ohne Nachschub festsitzt. Man hat ihn abgeschoben wegen seiner allzu fortschrittlichen Theorien. Da eröffnet Spock ihm, dass er durchaus auf dem richtigen Weg ist und gibt ihm die Formel für das 'Trans-Warp-Beamen' - den Transport auf ein mit Warp fliegendes Schiff -, die er ohnhin bald entwickeln wird. Auch für Kirk hat der Botschafter ein "Ass im Ärmel": Sein jüngeres Ich ist verpflichtet, das Kommando niederzulegen, weil er "moralisch kompromittiert" ist. Kirk muss ihn dazu bringen, das zuzugeben. Scotty hat inzwischen die Formel eingegeben, und mit "Mögen Sie lange und in Frieden leben" geht der Beamstrahl ab.
Auf der "Enterprise" werden sie schnell entdeckt und festgenommen. Doch das Verhör wird zur Katastrophe für den vulkanischen Captain: Er wird von Kirk derart provoziert, dass er auf ihn einprügelt, ihn beinahe erwürgt. Offensichtlich "kompromittiert" legt er sein Kommando nieder. Kirk, von Captain Pike zum Ersten Offizier ernannt, übernimmt das Kommando. Die Besatzung ist voller Skepsis, um so mehr da der neue Captain sofort den Kurs ändern lässt...
Die Romulaner haben inzwischen mit dem Anbohren der Erde begonnen. Die "Enterprise" geht dicht am Saturn unter Warp und lauert im Sensorschatten des Mondes Titan auf ihre Chance. Spock will allein an Bord der "Narada" beamen, doch Kirk besteht darauf, ihn zu begleiten.
Sie schießen sich gegen ein halbes Dutzend Romulaner den Weg frei und erreichen das gekaperte Vulkan-Schiff. Während Spock startet, hastet Kirk durch das romulanische Schiff, um Captain Pike zu retten. Bald wird er von Nero gestellt, der das Portrait des legendären James T. Kirk sehr gut aus den Geschichtbüchern seiner Zeit kennt. Ein Mal mehr bezieht Kirk Prügel. Doch inzwischen kann Spock die Bohrplattform zerstören. Nero ist geschlagen. Spock steuert sein Schiff auf Kollisionskurs gegen die "Narada", die Romulaner feuern aus allen Rohren. Da greift ein weiteres Schiff ein. Es ist die "Enterprise".
Kirk kämpft sich den Weg zu Captain Pike frei. Unmittelbar bevor das kleine Vulkan-Schiff auf der "Narada" einschlägt, werden sie auf die "Enterprise" gebeamt. Neben ihnen erscheint Spock auf der Plattform. Die "Narada" verliert Energie, die Kollision hat die Rote Materie freigesetzt. Direkt neben dem Schiff bildet sich ein Schwarzes Loch. Mit Mann und Maus versinkt die "Narada" im Nichts.
Erde: James Tiberius Kirk steht erneut vor dem Tribunal der Flotte. Er ist nun Captain und wird mit einem Orden ausgezeichnet. Dann übernimmt er dauerhaft das Kommando über die "U.S.S. Enterprise". Die Versammlung bricht in Ovationen aus. Als der neue Kommandant auf der Brücke erscheint, blickt er ringsum in strahlende Gesichter. Nun ist er 'Captain Kirk'. Endlich! Da betritt Commander Spock die Brücke. Ihm ist klargeworden, dass er zusammen mit Kirk ein unschlagbares Team bilden wird, deshalb bewirbt er sich als Erster Offizier. Die "Enterprise" bricht auf, um dahin vorzudringen, wo nie zuvor ein Mensch gewesen ist...

PC / Sternzeit / Jahr:
11 / ab 2233.04 / 2233, 2258

Kinostart (USA / D) / Filmlänge:
06/07.04.2009 / 07.05.2009 / 127 min (DVD-Version 122 min)

Regie / Drehbuch und Story:
J.J. Abrams / Roberto Orci & Alex Kurtzman

Besetzung:
Chris Pine - James Tiberius Kirk
Zachary Quinto - Spock
Leonard Nimoy - Gealterter Spock
Eric Bana - Nero, Prod (Captain) der Romulaner
Bruce Greenwood - Christopher Pike
Karl Urban - Dr. Leonard McCoy
Zoë Saldana - Nyota Uhura
Simon Pegg - Montgomery Scott
John Cho - Hikaru Sulu
Anton Yelchin - Pavel Andreievich Chekov
Ben Cross - Botschafter Sarek
Winona Ryder - Amanda Grayson
Chris Hemsworth - George Kirk, Vater von James T.
Jennifer Morrison - Winona Kirk, Mutter von von James T.
Clifton Collins Jr. - Ayel, Romulaner
Faran Tahir - Richard Robau, Captain der "U.S.S. Kelvin"
Greg Ellis - Chefingenieur Olson
Rachel Nichols - Gaila, Kirk's Gespielin von Orion
Deep Roy - Keenser, Romulaner
Majel Barrett Roddenberry - Computerstimme


Ausführliche Version:
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2233 im Weltraum: Die "U.S.S. Kelvin" unter Captain Robau meldet dem Kommando ein unerklärliches Gravitations-Phänomen, das alle Sensorskalen sprengt. Da taucht aus dem 'Schwerkraft-Gewitter' ein gewaltiges Gebilde auf, gespickt mit einer Vielzahl Insektenartiger 'Klauen'; jede von ihnen dutzendfach größer als die "Kelvin". Das Gebilde greift sofort an. Schon die erste Salve ist so verheerend, dass der Captain die Evakuierung einleiten muss. Da erscheint ein humanoides Gesicht mit spitzen Ohren auf dem Hauptschirm und befiehlt dem Captain, mit einem Shuttle hinüber zu fliegen und mit seinem Commander über einen 'Waffenstillstand' zu sprechen. Robau übergibt das Kommando an Lieutenant George Kirk, und befiehlt, die "Kelvin" planmäßig zu evakuieren, falls er nach fünfzehn Minuten nicht zurück ist.
Seine Widersacher sind kahlköpfige und vielfach tätowierte Romulaner. Sie zeigen ihm ein Holobild des hochbetagten Vulkan-Botschafters Spock und verlangen Auskunft über dessen Aufenthalt. Doch der Captain kennt den Botschafter nicht. Es ist Sternzeit 2233.04, und die Romulaner wissen, dass Spock zu dieser Zeit noch ein kleines Kind ist. Ihr Captain gerät darüber in unbändige Wut und tötet Captain Robau auf der Stelle.
Als seine Lebenszeichen auf dem Monitor verstummen, ordnet Kirk die Evakuierungen der "Kelvin" an. Eine junge Frau, die unmittelbar vor der Entbindung steht, wird im Rollstuhl zum Shuttle gebracht. Sie erkennt in der Brückendurchsage die Stimme ihres Mannes und ist irritiert. George Kirk weist sie zum medizinischen Shuttle ein und verspricht ihr, dass 'alles gut' wird. Doch dann lässt er die Shuttles starten und bleibt auf der Brücke. Ihm ist klar, dass keines der Rettungsshuttles eine Chance hat, wenn er die Romulaner nicht aufhält. Wenig später wird sein Sohn geboren. Er bekommt die Namen seiner beiden Großväter: James Tiberius.
George Kirk fliegt mit der "Kelvin" einen Kamikaze-Angriff und macht die Romulaner kampfunfähig.

Iowa, etwa zwölf Jahre später: Ein halbwüchsiger Junge hat den Sportwagen seines Stiefvaters entführt und rast mit dem kostbaren Oldtimer durch die Wüste. Umsonst funkt ihn der Stiefvater an; der Bursche versucht sogar, dem fliegenden Motorrad der Polizeistreife zu entkommen. Die rasende Fahrt endet in einer tiefen Schlucht. Der Junge kann in letzter Millisekunde aus dem Wagen springen, er bleibt unverletzt. Selbstgefällig präsentiert er dem Polizisten seinen Namen: 'James Tiberius Kirk'
Zur selben Zeit auf Vulkan: In einem riesigen Gebäudekomplex erfolgt die wissenschaftliche Ausbildung der Kinder, überwiegend durch Einzelunterricht, der von Computern erteilt wird. Ein äußerlich eher kleiner Junge namens Spock erzielt dabei gute Ergebnisse. Wohl nicht nur deshalb wird er von drei spitzohrigen Raufbolden attackiert. Sie beschimpfen ihn, bezeichnen seinen Vater als "Verräter", der eine "Menschen-Hure" geheiratet hat. Der kleine Spock schlägt sich tapfer gegen die drei. Als er mit seinem Vater darüber spricht, rät der ihm, seine Emotionen auf rein vulkanische Art unter Kontrolle zu bringen. Seine eigene Entscheidung, als langjähriger Botschafter auf der Erde schließlich eine Menschen-Frau zu heiraten, bezeichnet er als 'logisch'.

Jahre später: Spock ist erwachsen. Er gehört zu den Besten seines Jahrgangs und soll in die Vulkanische Wissenschaftsakademie aufgenommen werden. Es wird ihm zugute gehalten, dass er seine "Benachteiligung" (das Erbe seiner menschlichen Mutter) "überwinden" konnte. Zum Entsetzen des Obersten Rates, dem auch sein Vater angehört, lehnt Spock ab und geht statt dessen zur Sternenflotte.
Iowa: Eine überaus flotte junge Frau, Kadett der Sternenflotte, 'schwebt' mit einigem Aufsehen in eine gut besuchte Bar und bestellt die halbe Getränkekarte auf einmal. Da wendet sich ihr ein Bursche mit trübem Loser-Gesicht zu und möchte ihr wenigstens einen der Drinks spendieren. Sie wimmelt ihn ab, kann aber nicht verhindern, dass er sich vorstellt: 'Jim. Jim Kirk.' Sie heißt Uhura, kein Vorname! Und sie studiert Xenolinguistik. Zu ihrer Überraschung weiß Kirk recht genau, was das ist. Uhura ist beeindruckt. Doch da erscheinen vier 'harte Jungs' in Kadettenuniform und ernennen sich selbst zu Uhura's Beschützern. Kirk provoziert sie noch, und sie haben einige Mühe, ihn zu überwinden. Doch als er unfreiwillig Uhura anrempelt (und dabei mit vollen Händen auf ihrer Oberweite landet), verliert er das soeben gewonnene Stückchen Sympathie. Schließlich liegt er hilflos am Boden, als ein älterer Offizier hereinkommt und die Raufbolde hinauskommandiert...
Captain Pike weiß, wen er vor sich hat. Er setzt mit sich mit Kirk an einen Tisch und hält ihm vor, sein Leben zu vergeuden, da er trotz bester Eignung keine Ausbildung durchhält. Kirk soll zur Sternenflotte kommen. Vier Jahre Akademie, dann Dienst als Offizier. Er erinnert ihn daran, dass sein Vater damals in den zwölf Minuten, die er Captain der "Kelvin" war, 800 Leben rettete, darunter das seiner Mutter. Und das seine. Er fordert Kirk auf, das zu übertreffen. Am nächsten Morgen, pünktlich um acht Uhr, soll er das Transportshuttle mit den Kadetten besteigen...
Kirk erscheint. Auf einem offenbar 'ausgeliehenen' Motorrad. Großspurig verkündet er, er werde die Akademie in nur drei Jahren schaffen... Im Transporter sieht er die Raufbolde wieder, und auch Uhura. Dann zwängt sich ein deutlich älterer Mann neben ihm auf die Bank. Ein Mann, der überquillt von sarkastischem Pessimismus. Er hat unlängst bei seiner Scheidung praktisch alles verloren, was er besaß. "Das war eine echt bittere Pille!" (orig.: "All I got left is my bones!", 'Alles was mir blieb, sind meine Knochen!') Sein Name ist 'Leonard McCoy'.
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Drei Jahre später im Weltraum: Das Romulanerschiff mit den riesigen Insektenklauen ist zurück. Adjutant Ayel ruft Captain Nero auf die Brücke. Sie haben den berechneten Ort erreicht, finden jedoch nicht das vor, was sie erwartet haben. Nero befiehlt zu warten. Seit 25 Jahren warten sie auf den, der die Zerstörung ihrer Welt zuließ. Da taucht aus einem Wirbel ein winziges Schiff auf. Es ähnelt den bekannten Schiffen der Vulkanier, mutet jedoch seltsam 'futuristisch' an. Nero murmelt: "Willkommen zu Hause, Spock!"
San Franzisko: Kadett Kirk hat seine Ausbildung fast beendet, nur im "Kobayashi Maru" hat er schon zwei Mal versagt. Sein Freund 'Pille' (orig.: 'Bones'), Dr. McCoy, hält ihm vor, dass niemand diesen Test 'bestehen' kann, denn im "Kobayashi Maru" geht es um das Bewältigen einer ausweglosen Situation. Doch Kirk ist sich seiner Sache sicher und will sich dem Test zum dritten Mal stellen.
Den Abend verbringt er im Bett der hübschen grünhäutigen Gaila. Plötzlich taucht ihre Zimmergenossin auf, die eigentlich Nachtdienst an den Langstreckensensoren hat. Es ist Uhura. Kirk versteckt sich unter dem Bett. Er hört mit, wie Uhura von einem Notruf der Klingonen berichtet. 47 zerstörte Schiffe! Dann wird er entdeckt: Uhura's Supergehör nimmt sein Atmen unter dem Bett wahr.
Am nächsten Morgen sitzt sie als Kommunikationsoffizier auf der simulierten Brücke, auf der Kirk seinen Test absolviert, und sie macht kein Hehl aus ihrer Geringschätzung und Verachtung für den Kandidaten. Auch McCoy gehört zur Brückenbesatzung, und er wundert sich sehr über Kirk's Desinteresse an der simulierten Raumschlacht. Doch nach einem kurzen Flackern der Monitore sind die feindlichen Schiffe plötzlich wehrlos und können mit einem einzigen Torpedo pro Schiff zerstört werden. Kirk beißt genüsslich in seinen Apfel.
Der Programmierer des Tests hat schnell herausgefunden, dass Kirk das Simulationsprogramm manipuliert hat. Er zerrt ihn gnadenlos vor's Tribunal. Es ist der junge Commander Spock. Mitten in die Debatte über den Sinn des Tests platzt ein Notruf von Vulkan. Da fast alle aktiven Schiffe im weit entfernten Laurentianischen System sind, wird die Sitzung abgebrochen, alle Kadetten werden zum Rettungseinsatz befohlen und auf die verfügbaren Schiffe verteilt. Während McCoy auf dem Flaggschiff, der brandnneuen "Enterprise" eingesetzt wird, gibt es für Kirk keine Zuweisung. Erst auf Rückfrage erfährt er, dass er vorübergehend suspendiert ist und unter Hausarrest steht. Doch Pille kann sich nicht überwinden, seinen Freund zurückzulassen...
Uhura beschwert sich energisch bei Commander Spock, weil sie nicht wunschgemäß der "Enterprise" zugewiesen wurde. Spock gesteht, dass er damit den Anschein der Bevorzugung vermeiden wollte und ändert die Zuweisung...
McCoy verpasst Kirk eine Impfung, die vorübergehend extreme Nebenwirkungen hervorruft und setzt durch, den schwer krank Anmutenden als 'seinen Patienten' mit auf die "Enterprise" zu nehmen. Es ist der erste Einsatz des Schiffes. Das Kommando hat Captain Pike, Commander Spock ist Wissenschaftsoffizier. Kirk verbirgt sich auf der Krankenstation.
In rascher Folge verlassen die Schiffe die Raumstation und gehen mit Warp auf Kurs Vulkan. Nur die "Enterprise" kommt nicht in Schwung. Ersatzsteuermann 'Hikaru Sulu' hat vergessen, die externen Trägheitsdämpfer zu lösen... Auch Taktikoffizier 'Chekov, Pavel Andreievich' hat Probleme: Wegen seines starken Akzentes akzeptiert der Computer seinen Zugangscode nicht, er muss die Eingabe wiederholen, bevor er in einer Durchsage die Besatzung über Lage und Mission informieren kann.
Als Chekov das beobachtete Raumphänomen beschreibt, springt der halb betäubte Kirk plötzlich vom Krankenbett auf. Er kennt diesen "Gewittersturm" aus den Berichten vom Tod seines Vaters. Sofort ist ihm klar, dass die Kadettenflotte in eine Falle geht. Er rast zu Uhura. Uhura bestätigt, dass bei dem kürzlichen Angriff auf die Klingonen ein Romulanerschiff im Spiel war.
Auf Vulkan haben die Romulaner eine Bohrplattform in die Atmosphäre hinabgesenkt und dringen mit einem gewaltigen Laserstrahl in das Innere des Planeten vor. Spock's Mutter 'Amanda Grayson' beobachtet ihr Vorgehen mit Entsetzen.
Kirk rast auf die Brücke, McCoy und Uhura folgen ihm. Nach heftigem Wortwechsel wird Kirk angehört. Spock erkennt die Logik in seinen Ausführungen. Da auch Uhura den Verdacht bestätigt, lässt Captain Pike nach romulanischem Funkverkehr scannen. Uhura löst den Kommunikationsoffizier der "Enterprise" ab, weil der für die romulanische Sprache nicht qualifiziert ist. Doch es ist zu spät, jeglicher Funkverkehr um Vulkan ist erloschen. Pike gibt Roten Alarm. Als die "Enterprise" unter Warp geht, findet sie sich mitten in einem Trümmerfeld wieder. Die kleine Kadettenflotte ist bereits zerstört.
Nero wendet sein Schiff, um auch dem Neuankömmling den Todesstoß zu versetzen. Doch da erkennt er, dass er die "Enterprise" vor sich hat, das Schiff, auf dem Spock dient. Er stellt das Feuer ein und nimmt Kontakt auf. Nero spricht Spock direkt an, doch dieser kennt ihm nicht. "Noch nicht", gibt Nero zurück. Nun soll auch Captain Pike auf sein Schiff, die "Narada" kommen, genau wie seinerzeit Captain Robau. Auf dringenden Rat von Kirk und Spock geht Captain Pike vom Weg der Diplomatie ab. Er sucht Freiwillige mit guter Nahkampfausbildung. Sulu meldet sich sofort. Auch Kirk, ohnehin nur 'blinder Passagier', wird zur 'Freiwilligkeit' verdonnert.
Die Romulaner bereiten den Einsatz von "Roter Materie" vor. Auf der "Enterprise" formiert sich indessen ein Himmelfahrtskommando: Sulu, Kirk und Chefingenieur Olson sollen am Rand der Atmosphäre aus einem Shuttle abspringen und mit dem Fallschirm die Bohrplattform erreichen, die an einer gewaltigen Kette von der "Narada" herunterhängt. Diese Anlage zerstört nicht nur den Planeten, sondern blockiert auch Funkverkehr und Transporter. Sie muss um jeden Preis deaktiviert werden! Pike übergibt das Kommando an Spock und ernennt, zu Spock's Entsetzen, Kirk zum Ersten Offizier. Dann folgt er Nero's Befehl und fliegt hinüber zur "Narada". Da Bordarzt Dr. Puri getötet wurde, 'erbt' Kadett McCoy den Posten des Ersten Medizinischen Offziers.
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Olson kann es kaum erwarten, "die Romulaner in den Arsch zu treten". Viel zu lange lässt er sich fallen, ehe er den Fallschirm öffnet. Er verfehlt die Plattform und wird im Laserstrahl getötet. Dem ebenfalls sehr schnell hereinkommenden Kirk gelingt mit knapper Not der Aufsprung. Er wird sofort von zwei Romulanern angegriffen, doch Sulu kann ihm rechtzeitig zu Hilfe kommen. Doch als sie die Anlage unschädlich gemacht haben, ist es bereits zu spät: Der Laserbohrer hat den Planetenkern erreicht, und die beiden müssen mit ansehen, wie die Romulaner eine Ladung der Roten Materie in der Tiefe versenken. Auf der "Enterprise" ist man sich schnell klar darüber, was das bedeutet: Im Inneren von Vulkan bildet sich ein Schwarzes Loch, das den Planeten binnen Minuten verschlingen wird! Die "Narada" holt ihre Bohrplattform ein und dreht ab.
Während Sulu und Kirk in einer hochdramatischen Aktion zurückgebeamt werden, eilt Spock auf den Planeten, um das Überleben des Obersten Rates von Vulkan - und damit das Überleben der vulkanischen Kultur - zu sichern. Nebenbei sind auch seine Eltern darunter. Doch es gelingt nicht ganz: Ein Erdrutsch lässt Spock's Mutter Amanda aus der Transportererfassung stürzen. Wie der allergrößte Teil der sechs Milliarden Einwohner geht sie mit dem Planeten unter.
Spock ist verzweifelt. Er schätzt die Anzahl der überlebenden Vulkanier auf etwa zehntausend. Uhura folgt ihm in den Turbolift und gibt ihm Trost mit sanften Küssen und einer innigen Umarmung. Das lässt ihn sichtlich erstarken. Er stellt sich seiner Aufgabe als Captain der "Enterprise".
Auf der "Narada" liegt Captain Pike auf einer Folterbank. Nero will die Preisgabe der Geheimfrequenzen für die irdische Verteidigung erzwingen. Er berichtet, dass in 'seiner Zeit' das Romulaner-Imperium zerstört ist. Sein Heimatplanet ist vernichtet durch eine Naturkatastrophe, die die Föderation, insbesondere Botschafter Spock, seiner Ansicht nach hätte verhindern müssen. Seit 25 Jahren irrt er mit seinem Schiff durch die Zeit und sucht nach Spock, um sich zu rächen. Die Vernichtung von Vulkan war erst der Anfang, Nero strebt die totale Auslöschung der Föderation an. Sein nächstes Ziel ist die Erde.
Auf der "Enterprise" diskutieren die jungen Offiziere die Situation. Ihnen wird klar, dass diese Romulaner Zeitreisende aus der Zukunft sind, die versuchen, ihr eigene Geschichte zu verändern. Das bedeutet, dass dies nicht das bisher bekannte Star Trek-Universum sein kann, dass bereits die Geburt von James T. Kirk auf einer veränderten Zeitlinie stattfand. Leider ziehen Spock und Kirk daraus völlig unterschiedliche Schlussfolgerungen. Während der amtierende Captain mit der "Enterprise" zum Laurentianischen System fliegen will, um sich dem Rest der Sternenflotte anzuschließen, besteht Kirk darauf, die "Narada" sofort zu verfolgen und um jeden Preis zu zerstören, bevor sie die Erde angreifen kann. Nach einem heftigen Wortwechsel lässt Spock ihn unter Arrest stellen. Da Kirk sich mit Händen und Füßen wehrt, verbannt er den 'Meuterer' vom Schiff und setzt ihn per Rettungskapsel auf einem M-Klasse-Planeten aus, auf dem es einen kleinen Außenposten gibt.
Kirk landet vierzehn Kilometer vom Außenposten entfernt im ewigen Eis. Er will nicht warten, bis seine Kapsel geborgen wird und macht sich zu Fuß auf den Weg durch die arktische Kälte. Doch bald wird er von wilden Tieren verfolgt und muss in eine Höhle flüchten. Eines der Raubtiere folgt ihm. Da erscheint ein alter Vulkanier und vertreibt das Tier mit einer Fackel. Es ist der über 150 Jahre alte Botschafter Spock, das zukünftige 'alter ego' des derzeitigen Kommandanten der "Enterprise". Er erkennt ihn sofort, seinen treuen Freund Kirk, der ihn nicht weniger als von den Toten zurückgebracht hat*. Der junge Kirk ist irritiert: In seiner Realität ist Spock alles andere als sein Freund! Doch nach einer kurzen Verständigung stimmt er der Geistesverschmelzung zu und erfährt alles über die alternative Zeitlinie. Dass in 129 Jahren eine Supernova die romulanische Heimatwelt bedroht, und wie Botschafter Spock den Romulanern Rettung verspricht. Wie er mit dem schnellsten Schiff, beladen mit Roter Materie, der Supernova entgegenrast, um sie in einem Schwarzen Loch versinken zu lassen. Doch für Romulus ist es zu spät: Als Spock die Nova endlich stoppen kann, hat sie den Planeten bereits zerstört. Wie er dann von Nero und seinen wenigen Überlebenden angegriffen wird und hinter der "Narada" in das Schwarze Loch und damit in die Vergangenheit gerät: Nero verschlägt es in das Jahr 2233, direkt vor den Bug der "Kelvin". Als Spock im Jahr 2258 aus dem Zeit-Tunnel austritt, erwartet ihn Nero bereits, mit der aufgestauten Wut von 25 Jahren... So fällt Nero das vulkanische Schiff mit dem Riesenvorrat an Roter Materie in die Hände. Er setzt Spock auf diesem Planeten aus, wo er aus nächster Nähe die Zerstörung von Vulkan miterleben muss.
Bevor sie zum Außenposten der Föderation aufbrechen, hat Kirk noch eine Frage. Jawohl, Botschafter Spock kannte seinen Vater. Auf der ursprünglichen Zeitlinie begleitet er James bei seiner Laufbahn. Er ist sehr stolz, als sein Sohn mit nur 31 Jahren Captain der "Enterprise" wird. Spock muss ihn so schnell wie möglich wieder auf das Schiff zurückbringen.
Die "Enterprise" ist unterwegs zum Laurentianischen System. Als der junge Spock sich mit McCoy berät, hält dieser ihm vor, "seinen besten Hengst im Stall zu lassen", wenn er auf Kirk verzichtet. Doch Spock meint, man müsse "einen Hengst erst zähmen, bevor er sein Potential entfalten kann".
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Kirk und der alte Spock erreichen den Außenposten, der eher einem verkommenen Bunker ähnelt. Ein zwergenhafter Alien führt sie zu Montgomery Scott. Er sitzt hier fest und wartet seit sechs Monaten auf Nachschub, vor allem an 'richtigem' Essen, da er seit langen nur noch von Notrationen lebt. Er fühlt sich 'bestraft' wegen einer Debatte mit seinem Ausbilder, der seine Transportertheorie nicht nachvollziehen konnte und behauptet hat, man könne - etwa eine Pampelmuse - kaum weiter als "100 Meter" (orig.: "100 Meilen"!) beamen. Scott jedoch hält das Beamen zum Nachbarplaneten für machbar, nicht nur mit Obst, auch mit lebenden Wesen. Den Hund des alten Admiral Archer hat er zu beamen versucht, doch zu seinem Leidwesen blieb er danach verschwunden. Da eröffnet Spock ihm, dass er durchaus auf dem richtigen Weg ist und dass er in Kürze eine Gleichung entdecken wird, die das Beamen auf ein mit Warp fliegendes Schiff ermöglicht. Scotty vergleicht das mit dem Versuch, eine abgefeuerte Gewehrkugel zu treffen, und zwar mit einer kleineren Kugel, und dann noch vom Pferd aus. Doch als Spock ihm die Formel präsentiert, ist er fasziniert: "Ich hätte nie geglaubt, dass es der Weltraum ist, der sich bewegt!"
Auch für Kirk hat der Botschafter ein "Ass im Ärmel": Er verweist ihn auf Sternenflottenvorschrift 619, die jeden kommandierenden Offizier verpflichtet, das Kommando niederzulegen, wenn er "moralisch kompromittiert" ist. Kirk muss den jungen Spock dazu bringen, seine "Kompromittierung" (durch die Zerstörung von Vulkan und dem Verlust seiner Mutter) zuzugeben. Doch auf keinen Fall jedoch darf er von der Existenz seines 'alter ego' erfahren. Scotty hat inzwischen seine (noch nicht entdeckte) Formel eingegeben und ist bereit zum Transwarp-Beamen, auf Gedeih und Verderb. Kirk hält dem Botschafter vor, er habe 'gemogelt', als er zurückreiste, um die Geschichte zu ändern. Spock feixt und beruft sich auf einen 'alten Freund'. Mit "Mögen Sie lange und in Frieden leben" geht der Beamstrahl ab.
Kirk und Scott landen auf der "Enterprise", auf Maschinendeck 3. Leider materialisiert Scotty innerhalb eines Wassertanks. Er wird durch einige Röhren gespült, bevor Kirk ihn über ein riesiges Entleerungsventil befreien kann. Das bleibt auf der Brücke nicht unentdeckt. Eindringlingsalarm! Ausgerechnet der Raufbold, der Kirk bereits zu Beginn in der Bar verprügelt hat, nimmt die beiden fest. Spock ist begierig zu erfahren, wie es ihnen gelang, bei Warp auf das Schiff zu kommen. Doch sie weigern sich beharrlich, mit ihm zu kooperieren. Kirk provoziert ihn nach Kräften, hält ihm schließlich Gefühllosigkeit gegenüber dem Tod seiner Mutter vor. Das ist zu viel für Spock. Er prügelt auf Kirk ein, erwürgt ihn beinahe. Erst der entsetzte Zuruf seines Vaters bringt ihn wieder zur Besinnung. Sofort legt er sein Kommando nieder.
Nun ist die "Enterprise" führungslos. Doch Kirk berichtet, dass Captain Pike ihn zum Ersten Offizier ernannt hat. Da Sulu dies bezeugt, wird der Führungswechsel von der Besatzung akzeptiert, wenn auch voller Skepsis. Nur Scotty ist begeistert. Nach sechs Monaten 'Einzelhaft' auf dem Außenposten findet er das alles "aufregend"! Außerdem hat er sich in die "dicken Warpgondeln" des Schiffes verliebt... Kirk lässt den Kurs ändern und nimmt die Verfolgung von Nero auf. In Richtung Erde.
Botschafter Sarek, Spock's Vater, tritt an seinen verzweifelten Sohn heran und erinnert ihn daran, dass er für immer das "Kind zweier Welten" ist und sein mütterliches Erbe nicht verleugnen darf. Er hält Spock's unbändige Wut auf den Mörder seiner Mutter für durchaus normal und verständlich.
Im Maschinenraum schmiedet man Pläne, um unbemerkt an Bord der "Narada" zu gelangen. Chekov platzt mit einem verwegenen Plan heraus: Die "Enterprise" könnte dicht am Saturn unter Warp gehen und im Sensorschatten des Mondes Titan auf ihre Chance lauern. Man diskutiert. Da tritt Spock herein, wieder völlig beherrscht: Er hat Chekov's Daten überprüft und hält den Plan für gut. Er selbst will an Bord der "Narada" beamen, denn wegen der gemeinsamen Abstammung ist es für einen Vulkanier leichter als für jeden anderen, in das romulanische Computersystem einzudringen. Doch Kirk besteht darauf, ihn zu begleiten. Denn bei einem Misserfolg ist die "Enterprise" ohnehin verloren, ob nun mit oder ohne Captain.
Nero hat die Erde erreicht und lässt seine Bohrplattform ausfahren. Da trifft die "Enterprise" ein. Eine riesige Staubwolke wirbelt von Titan auf. Schnell hat Sulu das Schiff stabilisiert. Fertig zum Beamen! Kirk erteilt klare Order an Sulu, die "Narada" sofort zu vernichten, falls sich eine Chance bietet, ohne Rücksicht auf ihn selbst oder Spock. Uhura steht an der Transporterplattform und verabschiedet sich zärtlich von Spock. Dabei nennt er ihren Vornamen: 'Nyota'. Kirk horcht auf...
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Scotty schickt sie auf ein vermeintlich einsames Frachtdeck der "Narada". Energie! Doch sie materialisieren in einem großen, belebten Raum und werden sofort von einem halben Dutzend Romulanern angegriffen. Während sie sich den Weg freischießen, geht die Eindringlingsmeldung an die Brücke. Nero tobt...
Spock beugt sich über einen der betäubten Romulaner und liest seine Gedanken. Kirk gibt ihm Feuerschutz. Sehr bald wissen sie, wo sich das kleine Vulkanschiff mit der Roten Materie befindet. Und Captain Pike.
Der riesige Laserbohrer wird aktiviert und frißt sich in den Grund der San Franzisco Bay, direkt neben der Golden Gate - Brücke. Auf dem Campus der nahegelegenen Sternenflottenakademie bricht Entsetzen aus. Die "Enterprise" hat nun keinen Kontakt mehr zu Kirk und Spock.
Die beiden erreichen unangefochten das gekaperte Vulkanschiff und gehen an Bord. Die Technologie ist sehr viel fortgeschrittener als Spock erwartet hat. Als der Bordcomputer ihn als 'Botschafter Spock' identifiziert und bei seiner 'Rückkehr' willkommen heißt, wird ihm klar, dass es von seinem älteren Ich in diese Zeit gebracht wurde. Das Schiff entstammt dem Jahr 2397 (orig.: '2387', 129 Jahre in der Zukunft, wie berichtet). Spock beziffert er ihre Erfolgschancen auf "weniger als 4,3 Prozent". Er bittet Kirk, seine Liebesgrüße an Uhura zu übermitteln, falls er nicht zurückkehrt.
Während Spock die vulkanische Wunderwaffe startet, hastet Kirk durch das romulanische Schiff, um Captain Pike zu retten. Bald wird er von Nero gestellt, der das Portrait des legendären James T. Kirk sehr gut aus den Geschichtbüchern seiner Zeit kennt. Ein Mal mehr bezieht Kirk Prügel. Doch während Nero seine Wut an ihm auslässt, kann sich Spock den Weg nach draußen freischießen und alsbald die Bohrplattform zerstören. Nero ist geschlagen. Er lässt von Kirk ab und rast auf die Brücke. Um jeden Preis will er Spock vernichten, auch wenn dabei die halbe Galaxis in Roter Materie versinkt! Spock flieht mit Warp, Nero folgt ihm. Inzwischen hat sich sein Adjutant weiter mit Kirk 'beschäftigt'. Er ist in Begriff, ihn förmlich in seinen Händen zu zerquetschen. Doch Kirk kann die in der Kleidung verborgene Waffe des Romulaners erreichen. Nahschuss!
Spock steuert sein Schiff auf Kollisionskurs gegen die "Narada", die Romulaner feuern aus allen Rohren. Plötzlich erscheint ein weiteres Schiff und zerstört die romulanischen Geschosse, bevor sie ihr Ziel errreichen. Es ist die "Enterprise".
Kirk hat sich wieder aufgerappelt. Er eilt durch das Romulanerschiff und kämpft sich den Weg zu Captain Pike frei, der noch immer auf die Folterbank gefesselt ist. Pike zeigt Unverständnis für dieses 'Husarenstück', doch schließlich war es sein eigener Befehl, ihn später wieder zu 'holen'. Unmittelbar bevor das kleine Vulkanschiff auf der "Narada" einschlägt, werden sie auf die "Enterprise" gebeamt. Neben ihnen erscheint Spock auf der Plattform. Scotty jubelt: Nie zuvor wurden Personen von verschiedenen Orten aus gemeinsam gebeamt. Der schwer misshandelte Pike wird zur Krankenstation gebracht.
Die "Narada" verliert Energie. Die Kollision hat die Rote Materie freigesetzt. Unmittelbar neben dem Schiff bildet sich ein Schwarzes Loch. Spock ist entsetzt, als Kirk nun den Romulanern Hilfe anbietet. Eine logische Grundlage für den künftigen Frieden, meint Kirk. Doch ohnehin lehnt Nero brüsk ab. Da lässt Kirk aus allen Rohren feuern. Die Überreste der "Narada" versinken im Nichts. Doch auch die "Enterprise" kommt in arge Berdrängnis. Scotty kann die Gravitation des Schwarzen Loches nur überwinden, indem er den Warpkern abwirft und hinter dem Schiff detonieren lässt. Die Explosionswelle schleudert das Schiff aus der Gefahrenzone.
Erde. In einem Hangar der Sternenflottenakademie: Spock meint, von weitem seinen Vater zu sehen. Doch als der sich umdreht, ist es - Spock, sein 'alter ego' aus der Zukunft. Er erklärt seinem jüngeren Ich, dass es notwendig war, die Zusammenarbeit zwischen ihm und Kirk einzuleiten, dass die beiden in Zukunft aufeinander angewiesen sind. Der junge Vulkanier möchte die Sternenflotte verlassen und am Überleben seines Volkes mitwirken, doch sein älteres Ich beschwört ihn, bei der Flotte zu bleiben und auf diese Weise beiden Anliegen zu dienen: "Vergiss doch einfach die Logik und folge deinem Herzen..."
James Tiberius Kirk steht erneut vor dem Tribunal der Flotte. Er ist nun Captain und wird mit einem Orden ausgezeichnet. Gemäß Sternenflottenbefehl 28455 hat er sich bei Admiral Pike einzufinden, um dauerhaft das Kommando über die "U.S.S. Enterprise" zu übernehmen. Pike sitzt nur wenige Schritte entfernt im Rollstuhl: "Ablösung gewährt!" Die Versammlung bricht in Ovationen aus. Von oben, aus der Empore, beobachtet der alte Spock die Szene. Zufrieden murmelt er: "Volle Schubkraft!"
Der neue Kommandant erscheint auf der Brücke. Überall frohe Gesichter. Nun ist er 'Captain Kirk'. Endlich! Er nimmt auf dem 'Stuhl in der Mitte' Platz. Da betritt Commander Spock die Brücke und bittet, an Bord kommen zu dürfen. Er bewirbt sich als Erster Offizier. Kirk nimmt mit Freude an. Uhura strahlt, als er seinen Platz an der Wissenschaftsstation einnimmt. Die "Enterprise" bricht auf, um dahin vorzudringen, wo nie zuvor ein Mensch gewesen ist...

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Star Trek Into Darkness
von E. G. Todt      Zur ausführlichen Version


San Francisco, Hauptquartier der Sternflotte. Sternzeit 2259.55
Die "Enterprise" hat eine waghalsige - und nicht ganz nach Plan verlaufene - Rettungmission auf dem Planeten 'Nirubu' hinter sich. Captain Kirk und der Erste Offizier Spock erscheinen vor Admiral Pike. Sie müssen sich verantworten wegen ihres Vorgehens auf Nirubu. Spock hat das steinzeitliche Volk dieses Planeten vor der Vernichtung bewahrt, indem er mit High-Tech-Mitteln einen Vulkanausbruch stoppte. Entgegen ihres ursprünglichen Planes konnte Kirk nicht verhindern, dass die Eingeborenen aus nächster Nähe die "Enterprise" zu Gesicht bekamen; seitdem beten sie ein in den Sand gekratztes Abbild des Schiffes an...   Ein schwerwiegender Verstoß gegen die Oberste Direktive! Spock wird strafversetzt auf ein anderes Schiff. Kirk ist bereits vom Oberkommando degradiert worden und muss sein Kommando abgeben.
Doch dann kommt alles ganz anders: Durch einen hinterhältigen Anschlag wird das Londoner Sternenflottenarchiv völlig zerstört. Alarmzustand für die Sternenflotte! Admiral Pike soll die "Enterprise" gegen den Feind führen und möchte Kirk als seinen Ersten Offizier. Doch der 'Feind', eine einzelne, offenbar übermächtige Person namens 'Commander John Harrison', kommt ihnen zuvor: Er nutzt die Krisensitzung im Hauptquartier, um alle Führungsoffiziere auf einen Schlag zu erledigen. Mit einem schwer bewaffneten Shuttle nimmt er den Sitzungssaal unter Beschuss. Kirk kann ihn zwar aufhalten, doch Admiral Pike ist gefallen. Und Harrison hat einen gestohlenen Langstreckentransporter benutzt. Er befindet sich nun auf Kronos, der Heimatwelt der Klingonen. Dort versteckt er sich in den Ruinen einer verlassenen Stadt, unerreichbar für die Sternenflotte.
Kirk und Spock erhalten die "Enterprise" zurück. Denn in dem zerstörten 'Archiv' verbarg sich die Entwicklungsabteilung des Sternenflotten-Geheimdienstes 'Sektion 31'. Und John Harrison war einer seiner Topagenten. Ausgestattet mit 72 neuartigen, getarnten Langstreckentorpedos soll Kirk bis zum Rand der Neutralen Zone fliegen und Harrison aus der Ferne liquidieren, ohne dass die Klingonen es bemerken.

Die Führungsoffiziere der "Enterprise" haben ernste Bedenken gegen diese 'Killer-Mission'. Als weiterer Störfaktor erscheint ein neuer Wissenschaftoffizier an Bord: 'Dr. Carol Wallace' ist Waffen-Spezialistin. Als Chefingenieur Scott dann auch noch darauf besteht, das geheime Innere der Torpedos kennenzulernen, ehe er sie an Bord lässt, kommt es zum Eklat. Scotty mustert ab! Mit gemischten Gefühlen tritt der junge Pavel Chekov seine Nachfolge an, und das Schiff startet. Zu Spock's Erleichterung hat sich der Captain entschlossen, Pike's Mörder nun doch nicht einfach zu liquidieren, sondern ihn zu verhaften und auf der Erde vor Gericht zu bringen.
Doch kurz vor dem Ziel gibt es einen rätselhaften Maschinenschaden, und das Schiff sitzt im klingonischen Raum fest. Trotzdem fliegt der Captain mit Spock und Uhura hinunter, um Harrison zu stellen; zugleich lässt er ihn vom Schiff aus mit den Torpedos bedrohen. Ihr Shuttle läuft prompt einer klingonischen Patrouille in die Arme und wird von mehreren Schiffen zum Landen gezwungen. Uhura, die Linguistin, versucht mit den Klingonen zu sprechen, wird jedoch angegriffen. Da werden die Klingonen von hinten überfallen. Es ist John Harrison, der Uhura und die Shuttlebesatzung heraushaut. Mit ungeheurer Stärke und Brutalität tötet er Dutzende von Klingonen, zerstört mehrere Schiffe. Nur wenige der stolzen Krieger entkommen. Danach hat Harrison nur eine Frage: Wie viele Torpedos? Die Antwort ist "72". Erstaunlicherweise legt er seine Waffen nieder und ergibt sich.
In der Arrestzelle entnimmt im 'Pille' zunächst eine Blutprobe. Dann redet Harrison auf den Captain ein. Er gibt ihm die Ziffernfolge 23-17-46-11, Koordinaden eines Ortes unweit der Erde. Dort, so Harrison, fände Kirk die Erklärung für alles. Und er habe 72 Gründe, der Sache nachzugehen, nämlich die Torpedos, die er ungeprüft an Bord genommen hat...

Kirk kontaktet Scott, der in einer lauten Tanzbar sitzt und in Whisky-Sarkasmus schwelgt. Er gesteht, dass Scott wohl recht hatte mit seinen Bedenken wegen der Torpedos. Nun soll er nachprüfen, was sich an den angegebenen Koordinaden verbirgt. Wenig später nähert sich Scott in einem Shuttle dem Jupiter. (Tatsächlich 'unweit der Erde' - nach den Maßstäben des 23. Jahrhunderts...) Zu seiner Überraschung findet er im Orbit eine gewaltige geheime Raumstation der Sternenflotte vor, ein künstlicher Mond, gut versteckt zwischen den zahllosen natürlichen Jupitermonden.

Der Captain besteht darauf: Einer der Torpedos wird geöffnet und überprüft. Das Risiko ist enorm. Die neue Waffenspezialistin soll mit dieser Aufgabe betraut werden. Wie man inzwischen weiß, heißt sie in Wahrheit 'Marcus', ist die Tochter des Admirals. Und sie hat sich an Bord geschmuggelt, weil sie die 'krumme Sache' aufdecken will, in ihr Vater da scheinbar verwickelt ist. Zusammen mit Dr. McCoy, der "die ruhigsten Hände des Schiffes" hat, bringt sie den Torpedo im Shuttle zu einem nahe gelegenen Planetoiden. Nach einer dramatischen 'Operation' ist die Super-Waffe entschärft und öffnet sich... Und darin... liegt ein Mensch in einer Kryostasis-Kammer...
Da seit der Entwicklung des Warpantriebs niemand mehr in Kryostasis versetzt wurde, sind die 72 'Gäste' bereits 300 Jahre alt! Es sind Harrison's Gefährten, überlegene Produkte einer Genmanipulation, quasi 'Waffen' in einem weltweiten Krieg... Und danach für Jahrhunderte in Tiefschlaf versetzt. Harrison behauptet, Admiral Marcus habe ihn erst vor einem Jahr wiederbelebt. Er wolle sich der überlegenen Fähigkeiten des 'Schläfers' bedienen, um seine militanten Vorstellungen von "sicherer Abwehr" zu realisieren. Und sein wahrer Name sei 'Khan'.
Da erscheint ein riesiges Sternenflottenschiff, geführt vom Amiral selbst. Er will den Gefangenen und seine 72 Verbündeten übernehmen, spricht von einem vor langer Zeit gesprochenen Todesurteil! Doch Kirk gibt mit dem soeben notdürftig geflickten Warpantrieb 'Vollgas' in Richtung Erde. Das Super-Kampfschiff des Admirals folgt ihm mühelos, feuert und trifft, auch bei Warp! Seine Tochter beamt er einfach von Bord, durch die vollen Schilde hindurch! Den Rest der Besatzung will er mit der "Enterprise" vernichten... keine Zeugen...

Doch da versagen seine Waffen, die Energiesysteme fahren herunter: Scotty hat sich vor dem Abflug in den Maschinenraum geschmuggelt und den Antrieb sabotiert. Ein kurzer Aufschub, den sie nutzen müssen! Da der 'Khan', neben den 72 Torpedos, auch dieses Super-Kampfschiff für den Admiral gebaut hat, rekrutiert ihn Kirk für eine halsbecherische Mission: Mit Raketenanzügen düsen die beiden mitten durch das Trümmerfeld hinüber. In letzter Sekunde kann Scotty drüben die Hangartür öffnen. Saubere Bauchlandung! Doch Ihr Eindringen kann nicht unbemerkt geblieben sein. Man eilt in Richtung Brücke. Wo sie auf Widerstand stoßen, hinterlässt der 'Khan' eine Reihe lebloser Körper. Kirk und Scott sind sich klar, dass sie diesen Mann rechtzeitig stoppen müssen.
Auf der "Enterprise" hat Spock Kontakt aufgenommen zu seinem uralten anderen Ich aus der Zukunft. Er erfährt, dass der 'Khan' eigentlich 'Noonien Singh' heißt und als der "gefährlichste aller Gegner" gilt. Da fasst Spock einen Plan: Der Doktor soll sich die 72 Torpedos vornehmen...
Carol Marcus lässt keinen Zweifel daran, wie sehr sie ihren korrupten Vater verachtet. Als die Entermannschaft hereinstürmt, schlägt sie sofort einen ihrer Bewacher nieder. Der kleine Rest ist schnell unter Kontrolle. Scott streckt den 'Khan' mit einem Betäubungsschuss nieder und bewacht ihn. Doch da der Admiral aggressiv diskutiert, statt sich zu ergeben, lässt sich Scott ablenken und der 'Khan' kann ihn überrumpeln. Er betäubt ihn, versetzt Kirk ihn rasendem Tempo mörderische Prügel, schlägt Carol Marcus nieder... Dann wendet er sich dem Admiral zu. Mit bloßen Händen zerquetscht er ihm den Schädel: "SIE! Hätten mich nicht aufwecken sollen!"
Mit Kirk als Geisel und den mächtigen Waffen des Admiralsschiffes in seiner Gewalt übermittelt Singh seine Forderung an Spock: "Ihre Crew gegen meine Crew!" Spock gibt nach. Selbstzufrieden beobachtet der 'Khan', wie die Torpedos in seinem Frachtraum materialisieren. Danach beamt er Kirk, Scott und Dr. Marcus auf die "Enterprise"... in eine Arrestzelle!. Schließlich soll "kein Schiff untergehen ohne seinen Captain"! Und er feuert aus allen Rohren. Doch nach zwölf Sekunden ist der Angriff vorüber, eine gewaltige Explosion macht Singh's Super-Schiff kampfunfähig. Spock hat die Torpedos vor dem Hinüber-Beamen scharf machen lassen! Die Kryostasiskammern, samt Inhalt, sind in einer Ecke der Krankenstation aufgestapelt.

Doch nun bricht die Energieversorgung zusammen. Das Schiff trudelt und droht auf die Erde zu stürzen. Alles überschlägt sich. Korridore und Laufbrücken stehen nun senkrecht und werden zu Todesfallen. Parkende Shuttles poltern zur Hangardecke. Kirk und Scott erreichen mühsam den Maschinenraum. Doch der Antrieb lässt sich nur dann starten, wenn die beschädigte Halterung des Warpkernes wieder ausgerichtet wird. Das manuell zu tun, das führt in den sicheren Strahlentod. Scotty tobt. Da verpasst Kirk ihm einen Hieb und lässt ihn außerhalb der verstrahlten Zone zurück. Er selbst geht hinein. Mit kräftigen Fußtritten rüttelt er die Halterung los. Als der Kern anfährt, wird der Captain von einem heftigen Energiestoß zur Seite geworfen. Auf der Brücke frohlockt man und spricht von einem "Wunder". Nur Spock blickt sehr nachdenklich. Als Scotty sich meldet, rast er wie der Blitz in den Maschinenraum. Durch das Glas der verriegelten Strahlenschutztür muss er hilflos ansehen, wie der schwer verstrahlte Captain mit dem Tod ringt. Spock weint. Doch während hinter ihm Scotty und die herbei geeilte Uhura ebenfalls in Tränen ausbrechen, wandelt sich Spock's Trauer in rasenden Zorn. Sein langgezogener Schrei durchdringt das Schiff: "KHAN!!"

Der stürzt mit dem Wrack des Kampfschiffes in Richtung Erdoberfläche und gibt dem Computer hektisch Kommandos. Er will mitten in San Francisco einschlagen, in das Hauptquartier der Sternenflotte. Das Wrack kommt in flachem Winkel herein und pflügt sich kilometerweit durch die modernen Hochhäuser der Metropole. Es hinterlässt ein riesiges Trümmerfeld, bevor es mitten in der Stadt zum Stehen kommt. Überrascht registriert die "Enterprise" Singh's Absprung in die Ruinen. Er hat 10 Meter (im Original 30 Meter!) überwunden. Da er nicht zum Hochbeamen erfasst werden kann, beamt Spock zu ihm hinunter. Eine rasende Verfolgungsjagd durch die belebten Straßen mündet in einen mörderischen Zweikampf.
Dr. McCoy hat festgestellt, dass die Zellen aus Singh's Blutprobe nicht absterben, sondern sich unerhört schnell regenenieren. Um die Wirkung zu testen, hat er sie in einen toten Tribble injiziert und diesen dann über all den Ereignissen vergessen. Während er nun am Leichnam des Captains resignierend auf einen Stuhl sinkt, ertönt plötzlich neben ihm auf dem Tisch ein vertrautes Geräusch: Der Tribble beginnt zu gurren! Er bewegt sich! Seine Lebenszeichen fahren hoch! McCoy springt auf. Er ruft nach einer von Singh's Kryostasiskammern und legt den Captain hinein. Nun braucht er eine weitere Blutprobe. Er braucht den 'Khan' lebend! Doch Hochbeamen ist nicht möglich, die Kämpfenden bewegen sich viel zu schnell, selbst für Chekov's Können. Also Verstärkung hinunter beamen?
Singh hat schon zum zweiten Mal Spock's Schädel 'Schraubstock'-Griff, diesmal wohl endgültig! Da materialisiert hinter seinem Rücken Uhura. Mit einer ganzen Salve von Betäubungsschüssen zwingt sie den Gegner zu Boden...

Dunkelheit. Es erklingen die Stimmen von Kirk's Eltern, kurz nach seiner Geburt, dann die von Christopher Pike, wie er einst den verwahrlosten Burschen für die Sternenflotte rekrutierte. Geträumte Erinnerungen. Da schreckt der Träumer auf. James T. Kirk liegt benommen, aber lebend, in einem Krankenbett. Dr. McCoy berichtet von einem zweiwöchigen Koma, von einer unausweichlichen Transfusion. Kirk begreift schnell: "Khan?" Spock tritt heran. Er stellt fest, dass die gesamte Crew dem Captain ihr Leben verdankt. Zum ersten Mal nennt er ihn 'Jim'.

Fast ein Jahr ist vergangen. In einer Lagerhalle werden Singh's Kryostasiskapseln weggeschlossen, diesmal auch seine eigene.
Auf einer groß angelegten Gedenkfeier wird die Neu-Taufe der wieder aufgebauten "Enterprise" begangen. Captain Kirk spricht vor Hunderten von Uniformierten. Und auch diesmal Mal bricht die "Enterprise" auf zu ihrer fünfjährigen Forschungsreise in unendliche Weiten, um kühn dorthin vorzudringen, wo nie zuvor ein Mensch gewesen ist.
Der Captain macht die Runde auf der nagelneu anmutenden Brücke. Überall strahlende Gesichter. An der Wissenschaftsstation heißt er Dr. Marcus in der 'Familie' willkommen. Nur 'Pille' schaut mißmutig drein: "Fünf Jahre im All! Gott steh mir bei!" Spock merkt an, dass eine Mission von dieser Dauer noch nie versucht wurde. Er ist genau so gespannt wie alle anderen.
Und los!...


PC / Sternzeit / Jahr:
12 / ab 2259.55 / 2259

Kinostart (USA / D / UK) / Filmlänge:
16.05.2013 / 09.05.2013 / 02.05.2013 / 132 min

Regie / Drehbuch und Story:
J.J. Abrams / Roberto Orci & Alex Kurtzman & Damon Lindelof

Besetzung:
Benedict Cumberbatch - John Harrison alias 'Khan' Noonien Singh
Chris Pine - James Tiberius Kirk
Zachary Quinto - Spock
Karl Urban - Dr. Leonard McCoy
Zoë Saldana - Nyota Uhura
Simon Pegg - Montgomery Scott
John Cho - Hikaru Sulu
Anton Yelchin - Pavel Andreievich Chekov
Bruce Greenwood - Christopher Pike
Peter Weller - Alexander Marcus
Alice Eve - Dr. Carol Marcus
Spezialgast:
Leonard Nimoy - Gealterter Spock


Ausführliche Version:
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Der M-Klasse-Planet 'Nirubu'.
Zwei kapuzen-verhüllte Gestalten hasten durch einen Dschungel aus leuchtend rot belaubten Bäumen. Es sind James Kirk und Dr. McCoy. Eine Horde Eingeborener verfolgt sie. Sie muten steinzeitlich an und haben eine weiße, kalksteinartige Haut. Hinter ihnen erhebt sich ein gewaltiger Vulkan, der soeben auszubrechen beginnt.
Ein Shuttle fliegt in den Vulkankrater ein, es kann der Hitze kaum standhalten. Während Sulu versucht, das Schiffchen zusammenzuhalten, legt Spock -mit Uhura's Hilfe- einen Hitzeschutzpanzer an. Spock kontaktet den Captain und mahnt ihn eindringlich, jeden Kontakt mit den Eingeborenen zu vermeiden: Die Oberste Direktive...
Nach einem Kuss von Uhura auf die Helmscheibe seilt sich Spock in den Krater ab. Doch sein Versuch, ein technisches Gerät im Krater abzuwerfen, misslingt. Das Shuttle wird beschädigt, das Seil reißt, und er landet unsanft, aber lebend, in der Kraterwand. Sulu und Uhura müssen ihn zurücklassen; sie kehren zum Schiff zurück, um Rettung zu holen.
Kirk hängt eine altertümliche Schriftrolle hinter sich auf, vor der die Eingeborenen für kurze Zeit verharren. Sie entkommen den hölzernen Wurfspeeren durch einen kühnen Sprung über die Steilküste in's Meer. Und tauchen sofort hinunter, denn in wenigen Metern Tiefe liegt die "Enterprise" auf dem Grund. Scotty empfängt sie mit einer Tirade wegen der Salzwasserschäden, die dem Schiff drohen. Doch der Captain hat nur eine Frage: "Wo ist Spock?!" "Noch im Vulkan", ist Scotty's kleinlaufte Antwort.
Spock ist mehr als tot als lebendig. In der Hitze des Kraters aktiviert er sein Gerät.
Allen Regeln zum Trotz beschließt der Captain, vor den Augen der Eingeborenen mit der "Enterprise"" aufzutauchen. Während Spock's Gerät den Ausbruch stoppt und die Lavaströme zu Steinsäulen erstarren lässt, fliegt die "Enterprise" zum Krater, um ihn aus kurzer Entfernung herauszubeamen. Spock beklagt die Verletzung der Obersten Direktive, doch der Captain sieht das weit weniger kritsch. Auf dem Planeten zeichnen die Eingeborenen die Umrisse der "Enterprise" in den Sand. Sie scharen sich darum und beten sie an...

London, England, Sternzeit 2259.55.
In stiller, gedrückter Stimmung macht sich ein Paar auf den Weg. Mit einer Art Auto fahren sie zu einem viktorianischen Klinikbau. Am Bett eines Kindes legen sie ein neues Plüschtier ab: Ihre Tochter liegt schon lange im Koma, die Prognose ist schlecht. Da tritt eine düstere Gestalt an sie heran und bietet an, das Kind zu retten.
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San Francisco:
Wilde Musik von einer antiken Vinyl-Schallplatte ist der morgentliche Weckruf für Jim Kirk. Um sein Bett liegt Damenunterwäsche vertreut. Unter der Bettdecke kommen zwei Exotinnen mit langen, löwenartigen Schwänzen hervor. Und sie sehen glücklich aus.
Trotzdem kann der Captain nicht bleiben. Vor dem Hauptquartier der Sternenflotte trifft er auf Spock. Man trägt hier graue, streng militante Stabsuniformen mit riesigen Schulterstücken. Kirk fühlt sich in dieser Kluft offensichtlich beengt, als einziger auf dem Gelände trägt er die wuchtige Schirmmütze in der Hand statt auf dem Kopf. Sie sind zu Admiral Pike beordert und müssen sich wegen des Vorgehens auf Nirubu verantworten. Spock hätte den Vulkanausbruch nicht stoppen dürfen, selbst um den Preis der Vernichtung der Eingeborenen. Er wird strafversetzt und muss die "Enterprise" verlassen. Viel schwerer noch wiegt die Verletzung der Nichteinmischungs-Richtlinie durch den Captain: Mit dem 'Enttarnen' des Schiffes hat er das Urvolk des Planeten wesentlich beeinflusst. Doch Kirk zeigt keinerlei Einsicht, die Rettung von Spock's Leben ist ihm Grund genug für den Verstoß gegen grundlegende Gesetze. Hinzu kommt, dass er seinen Bericht an die Sternenflotte 'frisiert' hat. Er ist enttäuscht, dass Spock das nicht decken will.
Sternenflottenchef Marcus hat über Pike's Kopf hinweg ein Sondertribunal einberufen. Kirk ist degradiert und verliert sein Kommando. Pike befindet, das Kirk noch immer nicht in der Lage sei, Verantwortung zu übernehmen, noch nicht bereit für die Position eines Captain.

London:
Das finstere Subjekt verpackt ein Röhrchen mit blutrotem Serum zusammen mit einem großen Siegelring und übergibt den Behälter dem Vater der kleinen Koma-Patientin. Als dieser das Serum in die Infusion einleitet, lebt das Mädchen nach wenigen Sekunden auf... Nun geht er los, um seinen Teil des Deals einzulösen. Als Angehöriger der Sternenflotte hat er Zugang zu einer gesperrten Abteilung. Die dunkle Gestalt beobachtet von der anderen Straßenseite aus, wie er ein stark gesichertes Gebäude betritt. Dort setzt er noch eine letzte Botschaft ab, dann legt er den Siegelring in ein Wasserglas. Es schäumt kurz auf... und der gesamte Komplex versinkt in einer gewaltigen Explosion.

Kirk lehnt auf dem Tresen und starrt bei bluesiger Musik in sein Whiskyglas. Eben hellt sich seine Miene auf, als ihn eine junge Frau von der Seite anlächelt, da drängt sich plötzlich Admiral Pike zwischen ihn und die Schöne. Er hat genau gewusst, wo er Kirk findet. Pike hat das Kommado über die "Enterprise" zurückerhalten. Er konnte erreichen, dass Kirk eine Chance zur Bewährung erhält, er wird sein Erster Offizier. Kirk springt in die Uniform und eilt mit dem Admiral zur Notstandssitzung. Noch immer hadert er mit Spock, weil er sich durch dessen aufrichtigen Bericht über den Niburu-Zwischenfall 'verraten' fühlt.
Doch man hat hier andere Sorgen: Admiral Marcus informiert über die Ereignisse von London. Das 'Sternenflottenarchiv' wurde völlig zerstört. Der verzweifelte Attentäter hat in seiner letzten Nachricht den tatsächlich Verantwortlichen identifiziert. Die 'düstere Gestalt' ist Commander John Harrison, ein Sternenflottenoffizier, der nach den Worten von Marcus einen unbegreiflichen "Ein−Mann−Krieg" begonnen hat. Unter keinen Umständen dürfe er aus dem Föderationsraum entkommen.
Während der Admiral die anwesenden Führungsoffiziere der Flotte darauf einschwört, diesen Harrison gnadenlos zu jagen und bei Sichtkontakt sofort zu töten(!), durchforstet Kirk auf seinem PADD die Videoaufzeichnung der Katastrophe. Er entdeckt, dass Harrison den Tatort mit irgend einem technischen Gerät in der Tasche verlassen hat. Da ihn das offensichtlich beunruhigt, spricht ihn Admiral Marcus an und besteht darauf, dass er seine Bedenken äußert. Kirk wirft die Frage auf, wieso der Attentäter ein so banales Ziel wie ein öffentlich zugängliches Archiv gewählt hat. Und was als nächstes kommen wird. Mit traumwandlerischer Sicherheit gibt er selbst die Antwort: Die zwangsläufig einberufene Krisensitzung aller Captains und Ersten Offiziere ist das eigentliche Ziel. Zu spät ruft er: "Alle raus!!" Mit einem schwer bewaffneten Mini-Shuttle nimmt Harrison die Versammlung unter Beschuss. Kirk kann es zwar -auf unkonventionelle Weise- unschädlich machen, doch Admiral Pike ist tödlich getroffen. Sein Erster Offizier ist außer sich vor Schmerz und Zorn.
Im Wrack des Shuttles entdeckt Scotty die Überreste eines Langstreckentransporters. Der Angreifer hat sich fort gebeamt. Er befindet sich nun auf 'Kronos', der Heimatwelt der Klingonen. Dort versteckt er sich in den Ruinen einer verlassenen Stadt, praktisch unerreichbar für die Sternenflotte. Kirk will ihn allein verfolgen, nur mit einem Schiff. Admiral Marcus zögert, doch dann gibt er ihm die "Enterprise" zurück. Er informiert Kirk und Spock über die wahre Aufgabe des Londoner Archivs: Es verbarg die Entwicklungsabteilung des Sternenflotten-Geheimdienstes 'Sektion 31'. Und John Harrison war einer seiner Topagenten...
Marcus lässt die "Enterprise" mit neuartigen, getarnten Langstreckentorpedos ausstatten. Damit soll Kirk bis zum Rand der Neutralen Zone fliegen und Harrison liquidieren. In einer Geheimaktion. Und ohne in klingonischen Raum einzudringen. Der Captain beantragt die Wiedereinsetzung seines Ersten Offiziers. Spock ist der einzige, der davon überrascht ist.
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McCoy ist ungehalten über Kirk's nachlässigen Umgang mit seiner Gesundheit. Noch im Shuttle, auf dem Flug zur "Enterprise", beginnt er mit der überfälligen Vorsorgeuntersuchung, was den Captain gewaltig nervt. Dazu kommt sein Erster Offizier, der nicht müde wird, gegen diese -juristisch wie moralisch- höchst bedenkliche Mission zu protestieren. Zu allem Überfluss wird ihm auch noch ein neuer Wissenschaftsoffizier unter die Nase gesetzt, eine energische junge Frau namens 'Dr. Carol Wallace', Waffenspezialistin.
Kaum an Bord, geht der Ärger weiter: Chefingfenieur Scott weigert sich, die neuen Torpedos an Bord zu lassen, wenn ihm der Einblick in deren geheimes 'Innenleben' verwehrt wird. Er sieht darin ein inakzeptables Sicherheitsrisiko. Spock stimmt ihm zu. Der Captain beruft sich auf 'höhere Befehle'. Doch Scotty bleibt konsequent: Als Kirk ihm die kritiklose Übername der neuen Waffen befehlen will, gibt er tatsächlich seine Position als Chefingenieur auf und verlässt das Schiff. Sein kleiner außerirdischer Assistent folgt ihm...
Während Uhura ebenfalls Probleme mit Spock zu haben scheint, nimmt Chekov mit gemischten Gefühlen die Ernennung zum neuen Chefingenieur an, und die "Enterprise" startet. Der Captain gibt der Crew bekannt, dass man unterwegs ist, um Pike's Mörder zu verhaften und auf der Erde vor Gericht zu bringen. Spock ist erleichtert. Er hat schnell herausgefunden, dass die neue Wissenschaftlerin in Wirklichkeit 'Marcus' heißt, die Tochter des Admirals ist und nie auf die "Enterprise" versetzt wurde. Sie beschwört ihn, das vor ihrem Vater geheimzuhalten. Kurz vor dem Ziel stoppt das Schiff plötzlich. Der neue Chefingenieur sieht sich mit einem rätselhaften Maschinenschaden konfrontiert. Trotzdem will Kirk mit Spock und Uhura heimlich mit einem Shuttle auf den Planeten fliegen. Inzwischen soll Sulu vom Schiff aus Harrison kontakten und ihm mit den Torpedos drohen. Der Doktor ist entsetzt. Und sehr beeindruckt, zu welch coolem Pokerface der Steuermann fähig ist.
Das Shuttle ist unterwegs zur Landung auf Kronos. Während Spock die Wahrscheinlichkeit von Gegenwehr diskutiert (96,6%, im Original 91.6%), platzt Uhura heraus mit all ihrem Zorn über seine Gefühllosigkeit, selbst in Angesicht des (beinahe) sichern Todes auf Nirubu. Doch Spock macht deutlich, dass er sich seit der Zerstörung seines Heimatplaneten entschlossen hat, erst recht seine Gefühle zu kontrollieren, rein zum Schutz gerade der Personen, die ihm nahestehen. Uhura ist zu Tränen gerührt.
Die "Enterprise" verliert plötzlich das Signal des Shuttles. Es wird von einem klingonischen Patrouillenschiff angegriffen. Da das Shuttle unbewaffnet ist, versucht Kirk mit einem halsbrecherischen Flug, mitten durch die Ruinen der verlassenen Stadt, die Klingonen abzuschütteln. Schon scheint die Flucht gelungen, da sehen sie sich von drei Schiffen umstellt und zur Landung gezwungen. Uhura verweist auf ihre Funktion als Linguistin. Sie steigt allein und unbewaffnet aus und erklärt den Klingonen, dass sie hier sind, um einen Killer zu jagen. Im Shutttle verteilt der Captain inzwischen Handphaser. Uhura spricht über die Ehre, die eben dieser Mensch nicht besitzt. Doch sie hat keinen Erfolg. Ihr Wortführer greift sie an, zieht seinen Dolch... und fährt entsetzt herum. Die Klingonen werden von hinten unter Beschuss genommen. Es ist John Harrison, der Uhura herausgehaut. Die Shuttlebesatzung stürmt hinaus und greift in das Gefecht ein. Uhura sticht den verhinderten Killer mit seinem eigenen Dolch nieder, Kirk besiegt einen anderen mit dessem eigenem Bat'leth. Doch Harrison allein hat im Nu ein halbes Dutzend Klingonen getötet und eines ihrer Schiffe vernichtet. Als die Klingonen von weiteren Schiffen aus Verstärkung abseilen, kommt er erst richtig in Fahrt. Er mäht die Gegner reihenweise nieder, vernichtet zwei weitere Schiffe. Aus der Deckung heraus beobachtet die Shuttlebesatzung, wie sich ein kleiner Rest der tapferen Krieger schließlich zurückzieht.
Harrison hat nur eine Frage: Wie viele Torpedos? Die Antwort ist "72". Worauf Harrison seine Waffen niederlegt und sich ergibt. Kirk akzeptiert "im Namen von Christopher Pike" - und verpasst Harrison eine mächtige Tracht Prügel. Harrison zeigt nicht die geringste Gegenwehr. Erst auf Uhura's entsetztem Zuruf lässt der Captain von ihm ab. Er wird in Handschellen auf's Schiff gebracht.
Bevor Uhura die Erfolgmeldung an die Sternenflotte absetzt, gibt es einen Versöhnungskuss für Spock. Dr. McCoy wundert sich, weil Harrison sich trotz seiner ungeheuren Stärke ergeben hat. Er entnimmt dem Gefangenen eine Blutprobe. Harrison deutet an, über die Fehlfunktion des Warpantriebes bescheid zu wissen. Er fordert Kirk auf, mit ihm zu kooperieren - oder mit Schiff und Besatzung unterzugehen. Spock warnt vor einem offensichtlichen Manipulationsversuch, doch Kirk hört nicht auf ihn, er tritt vor Harrison. Aus seiner vermeintlich stärkeren Position will er ihm 'die Meinung sagen' über seine Verbrechen und über seine eigene Stellung als 'Arm der Gerechtigkeit'. Doch Harrison entgegnet reglos, er möge ihn doch weiter schlagen - bis sein Arm erlahmt... Dann gibt er dem Captain die Ziffernfolge 23-17-46-11. Sie bezeichnen die Koordinaden eines Ortes unweit der Erde. Dort, so Harrison, fände Kirk die Erklärung für alles. Und er habe 72 Gründe, der Sache nachzugehen, nämlich die Torpedos, die er ungeprüft an Bord genommen hat...
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Auf der Erde, in einer lauten Tanzbar:
Scotty sitzt mit seinem kleinen Assistenten beim Whisky und ereifert sich über die Ereignise auf der "Enterprise". Da plötzlich wird er von Kirk kontaktiert. In seiner sarkastischen Whiskylaune betitelt er den Captain erstmal mit "James Fön−Frisurius Super−Kirk" (im Original "James Tiberius Perfect Hair"). Doch Kirk lässt sich nicht beirren. Er gibt Harrison's Koordinadenangabe durch. Scott soll sich dort umsehen, er habe womöglich recht gehabt, was die Torpedos betrifft. Noch immer schimpfend macht sich Scott auf den Weg.

Dr. McCoy findet einen drastischen animalischen Vergleich, um seine Ansicht über Kirk's Geisteszustand zu auszudrücken, doch der Captain besteht darauf: Einer der Torpedos wird geöffnet und überprüft. Das Risiko ist enorm. Spock schlägt vor, Carol Marcus, die Waffenspezialistin, mit dieser Aufgabe zu betrauen. Endlich erfährt auch Kirk, wer diese Frau tatsächlich ist. Sie berichtet, dass sie sich wegen eben dieser Torpedos an Bord geschmuggelt hat. Ihr Vater, der Admiral, hat sorgfältig alle Hinweise darauf aus den Daten und Akten der Sternenflotte entfernt. Zusammen mit dem Captain sucht sie das Shuttle auf, mit dem sie einen Torpedo von Bord bringen will, um ihn in sicherer Entfernung zu untersuchen. Nebenbei konfrontiert sie ihn mit seinem 'Ruf', sie verweist auf eine gemeinsame Bekannte namens 'Christine Chapel', die auf einem entfernten Außenposten als Krankenschwester arbeitet. Kirk heuchelt Interesse - ohne sich wirklich zu erinnern. Er kann nicht widerstehen, einen Seitenblick auf die Rundungen von Dr. Marcus zu werfen, die sich in der Enge des Shuttles hinter seinem Rücken umzieht.
Chefingenieur Chekov hat die Ursache des Maschinenschadens gefunden und beginnt mit der Reparatur. Das Shuttle fliegt zu einem nahe gelegenen Planetoiden mit wüstenartiger Oberfläche. Mit an Bord: Dr. McCoy. Carol Marcus hatte um "die ruhigsten Hände des Schiffes" gebeten. 'Pille' kann etwas besseres vorstellen, als mit einer schönen Frau auf einem einsamen Planeten von einem Torpedo begleitet zu werden. Doch vor dem Eingriff an einem hoch explosiven Sprengkopf berichtet er, wie er einst bei einem Gorn per Notkaiserschnitt Achtlinge entbunden hat - und von den Kleinen prompt gebissen wurde. Nun muss er tief in Inneren des Torpedos exakt den dreiundzwanzigsten Strang einer Glasfaserverkabelung durchtrennen, ohne irgend ein anderes Bauteil zu berühren. Zugleich soll ein Steuerzugriff von Dr. Marcus den Zünder umgehen... Doch das misslingt, der Torpedo schließt sich, klemmt den Arm des Arztes ein und schreitet zu Detonation: Noch 30 Sekunden! Mit flinkem Fingern gelingt es Dr. Marcus in buchstäblich letzter Sekunde, die Waffe zu entschärfen. Der Torpedorumpf öffnet sich... Und darin... liegt ein Mensch in einer Kryostasiskammer...

Scotty erreicht mit einem Shuttle die von Harrison angegebenen Koordinaden und ist sehr überrascht: Im Orbit des Jupiter befindet sich eine gewaltige geheime Raumstation der Sternenflotte, ein künstlicher Mond, gut versteckt zwischen den zahllosen natürlichen Jupitermonden.

Dr. McCoy hat keine Ahnung, wie er den Mann wiederbeleben soll, der anstelle des Treibstofftanks im Torpedo steckt. Die Technologie ist antik, seit der Entwicklung des Warpantriebs wurde niemand mehr in Tiefschlaf versetzt. Der 'Gast' ist bereits 300 Jahre alt! Harrison erklärt, er selbst habe die 72 Männer und Frauen in die Torpedos verpackt! Sie alle seien überlegene Produkte einer Genmanipulation, geschaffen, um einen weltweiten Krieg zu beenden... und dann kriminalisiert und in's Exil gezwungen. Und für Jahrhunderte in Tiefschlaf versetzt. Als die Sternenflotte nach der Zerstörung von Vulkan ihre Forschungen in der Galaxis intensivierte, wurde sein Schiff treibend im Weltraum gefunden, er allein wurde wiederbelebt und erhielt von Admiral Marcus den Namen 'John Harrison'. Das liegt kaum ein Jahr zurück. Sein wahrer Name sei 'Khan'.
Alexander Marcus habe sich seiner bedienen wollen, um gegen die "unzivilisierte Bedrohung einer zivilisierten Welt" vorzugehen. Neben der Überlegenheit an Intellekt und Körperkraft zeichne ihn auch eine völlig skrupellose Brutalität aus, gegen die Vorschriftenprediger wie Spock völlig hilflos wären. Er, 'Khan', habe die Superwaffen für Marcus' militante Pläne entwickelt, die Kirk um ein Haar auf Kronos abgefeuert hätte. Um dann mit sabotiertem Antrieb im klingonischen Raum zu stranden. Kirk hält entgegen, dass 'Khan' den Andriff auf die Führungsoffiziere der Flotte verübt hat, nennt ihn 'Mörder'. Darauf erklärt dieser die 72 'Schläfer' zu seiner 'Familie'. Er habe davon ausgehen müssen, das Marcus sie ermorden ließ, bevor er Kirk nach Kronos losschickte...
Da erscheint ein riesiges Sternenflottenschiff. Amiral Marcus persönlich meldet sich. Er ist nicht glücklich darüber, dass Kirk den Gefangenen vor Gericht bringen will, statt ihn wunschgemäß zu liquidieren. Er fühle sich mitverantwortlich für all die Opfer des 'Khan', weil er seinerzeit die Fehlentscheidung getroffen habe, ihn aufzuwecken. Will den Gefangenen übernehmen... und möglichst auch seine 72 Verbündeten... und das schon vor langer Zeit gesprochene Todesurteil endlich vollstrecken!
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Kirk hält ihn mit Lügen hin - und gibt mit dem soeben notdürftig geflickten Warpantrieb 'Vollgas' in Richtung Erde. Doch das Super-Kampfschiff des Admirals hat damit kein Problem. Es folgt ihnen mühelos, feuert und trifft, auch bei Warp! Deshalb stürmt Carol Marcus auf die Brücke. Sie glaubt, ihrem Vater in's Gewissen reden zu können. Stellt ihn vor die Wahl, entweder die "Enterprise" zu verschonen oder auch sie zu töten. Doch nach einer entsetzten Sekunde des Staunens beamt der Admiral sie einfach von Bord, bei voller Schildstärke! Nun bietet Kirk sich selbst an. Zusammen mit dem 'Khan' will er sich ergeben, um seine Crew zu retten. Aber Marcus hatte nie die Absicht, die Crew als Mitwisser am Leben zu lassen. Er lässt die Waffen ausrichten... und sie werden deaktiviert. Dann fahren seine Schilde herunter. Vom Maschinenraum aus wird die gesamte Energieversorgung unterbrochen. Marcus tobt! "WER!!!" Es ist Scotty, der sich schon vor dem Start als 'blinder Passagier' in den Maschinenraum geschlichen hat! Leider kann die "Enterprise" ihn im Moment nicht von dort herausholen, er muss sich verstecken.
Kirk übergibt das Kommando an Spock, denn er ist in dieser fatalen Lage "einer, der weiß, was er tut". Er selbst rekrutiert den 'Khan' für ein Himmelfahrtskommando: Da dieser das Kampfschiff des Admirals konstruiert und im wesentlichen auch gebaut hat, soll er mit ihm zusammen hinüber gehen und es von innen zerstören. Dafür verspricht er ihm die Übergabe seiner 72 Gefährten. 'Pille' indessen experimentiert mit der Blutprobe des 'Khan'. Seine Blutzellen regnerieren sich mit ungeheurem Tempo. Er injiziert einige davon in einen "nekrotischen Wirt", einen toten Tribble.
Der 'Khan' kennt einen Weg, um unbemerkt an Bord des Admiralsschiffes zu gelangen. Scott soll von innen die Luke zu einem leeren Hangar öffnen, durch die eine Entermannschaft aus dem freien Raum einschweben kann. Mitten durch eine Wolke von Trümmerteilen! Dieser Plan ist höchst riskant, Scotty hält ihn für völlig aussichtslos. Doch Kirk vertraut auf die Sachkenntnis des 'Khan'. Unter schwerer Bewachung geht er mit ihm zur Schleuse, wo beide in Raketenanzüge steigen. Es zählt jede Sekunde, denn die Crew des Admirals steht unmittelbar davor, die Waffenkontrolle wieder herzustellen. Sulu hat die Schleusenöffnung exakt auf das Sprungziel ausgerichtet. Und los! Doch Scott, auf der anderen Seite, hat Probleme. Er muss die Luke manuell, vom Inneren des Hangars aus öffnen. Mit einem stabilen Gurt bindet er sich an der Konsole fest, um dabei nicht hinausgeblasen zu werden. Da spürt er eine Waffe an seinem Hinterkopf, und ein riesiger Wachmann fordert Rechenschaft, was Scotty dort zu suchen hat. Auch Kirk ist in Schwierigkeiten. Ein Trümmersplitter hat seine Helmscheibe getroffen. Noch ist sie dicht, aber die Helmnavigation versagt. Er scheint verloren. Und der 'Khan' ist völlig vom Ortungsschirm verschwunden! Da plötzlich taucht er wieder aus den Trümmern auf. Er kann den 'blind' fliegenden Kirk sehen, und er weist ihn auf das Ziel ein. Für Scott ist es höchste Zeit! Mit einem Ausruf des Bedauerns schlägt er auf den Öffner-Button. Der Wachmann wird von den Füßen gerissen und rauscht mit Tempo durch die offene Luke hinaus, genau mittendurch zwischen Kirk und den 'Khan', die eben so schnell herein schweben und auf dem langen, glatten Hangarboden eine Bauchlandung hinlegen, während Scotty die Luke wieder schließt. Ihr Eindringen kann nicht unbemerkt geblieben sein. Schnell hat der Captain an alle drei Waffen verteilt, und man eilt in Richtung Brücke.
Inzwischen ist es Uhura gelungen, eine Verbindung nach 'Neu-Vulkan' herzustellen. Auf dem Schirm erscheint das bekannte Gesicht des uralten Botschafters Spock, der vor 1½ Jahren aus der Zukunft zurückgereist kam.

Admiral Marcus lässt seine Tochter vorführen, er will sie auf seine Seite ziehen. Doch sie schlägt ihm in's Gesicht. Er lässt sie wieder abführen. Doch ehe es dazu kommt, wird der Zugriff auf die Hangartür gemeldet. Einige Decks tiefer eilt das Enterkommando durch die Gänge. Der 'Khan' führt Kirk und Scott nahe am Maschinenraum entlang, in diesem Bereich kann der Gegner keinen Waffengebrauch wagen.

Commander Spock fragt sein älteres Ich aus der Zukunft nach dem 'Khan'. Der meint zwar, er könne auch weiterhin keine Zeit-relevanten Informationen preisgeben, doch immerhin bezeichnet er den 'Khan' als den "gefährlichsten Gegner, den die 'Enterprise' je hatte". Und er nennt ihn beim Namen: Noonien Singh!!   Ja, sie konnten ihn damals überwinden, unter großen Opfern. Über das 'Wie' schweigt er sich aus.

Die Entermannschaft stößt auf erste Widerstände. Während Kirk und Scott zusammen gerade mal einen Gegner überwinden, ist Singh bereits weitergestürmt. Eine Reihe lebloser Körper zeigt die Richtung an...

Spock fasst einen Plan. Er teilt dem Doktor mit, dass er sämtliche Torpedos verändern soll. Dazu lässt er das leitende medizinische und technische Personal in der Waffenkammer zusammenrufen...

Kirk und Scott haben wieder zu Singh aufgeschlossen. Dem Captain ist klar, dass er dem 'Khan' nicht trauen kann, und er weist Scotty in seinen Plan ein. Sie erreichen die Brücke in dem Moment, als dort die Energiesysteme wieder hochfahren. Doch ein schneller Phaserschuss in die Waffenkonsole verhindert eine weitere Salve auf die "Enterprise". Carol Marcus springt auf und schlägt einen Wachmann nieder. Der kleine Rest ist schnell unter Kontrolle. Wie befohlen steckt Scotty den 'Khan' mit einem Betäubungsschuss nieder und bewacht ihn. Kirk erklärt den Admiral für festgenommen. Der beginnt wiederum zu diskutieren, er führt erneut seine aberwitzig-militanten Argumente an. Indessen ist Singh unbemerkt wieder zu sich gekommen. Da Scott von der sinnlosen Diskussion abgelenkt ist, kann er die Aktion an sich reißen. Er betäubt Scott, versetzt Kirk ihn rasendem Tempo mörderische Prügel, schlägt Carol Marcus nieder... Dann wendet er sich dem Admiral zu. Mit bloßen Händen zerquetscht er ihm den Schädel: "SIE!! Hätten mich nicht aufwecken sollen!!" Carol's Entsetzensschrei durchdringt Wände und Decks.

Auf der Enterprise funktionieren noch immer die Sensoren nicht, Sulu hat keine Chance, den Captain zu orten. Da erscheint er auf dem Hauptschirm, Singh hat ihn als Geisel genommen. Und er verfügt über die mächtigen Waffen des Admiralsschiffes. Seine Forderung an Spock ist einfach: "Ihre Crew gegen meine Crew!" Mit härtester Brutalität plant er die Zerstörung der Lebenserhaltung auf der "Enterprise". Nur seine in Kryostasis liegenden Kameraden blieben verschont... Spock gibt nach. Er lässt die Schilde senken, damit Singh die Torpedos hinüberbeamen kann. Nach einem letzten harten Tritt in Kirk's Leib geht er zur Konsole. Und droht gleich wieder, für den Fall, dass die Torpedos in den Rohren der "Enterprise" nicht die Seinen wären. Spock verweist darauf, dass Vulkanier niemals lügen: Es sind seine Torpedos!
Selbstzufrieden beobachtet der 'Khan', wie die Torpedos in seinem Frachtraum materialisieren. Danach beamt er Kirk, Scott und Dr. Marcus. Schließlich soll "kein Schiff untergehen ohne seinen Captain"! Um Zeit zu gewinnen, lässt er die drei auf der "Enterprise" in einer Arrestzelle materialisieren. Unmittelbar danach treffen Singh's Phaser, die Schilde werden schwächer. Doch auf der Brücke ist man zuversichtlich: In zwölf Sekunden ist der Angriff vorüber. Kirk begreift sofort: Spock hat die 72 Torpedos vor dem Hinüberbeamen scharf machen lassen! Richtig. Eine gewaltige Explosion macht Singh's Superschiff kampfunfähig. Inzwischem haben Kirk und Scott die verletzte Carol zur Krankenstation geschleppt. Mit gemischten Gefühlen stellt der Captain fest, dass Spock die 72 'Schläfer' geopfert hat. Doch nein, die Kryostasiskammern, samt Inhalt, wurden rechtzeitig entfernt, sie sind in einer Ecke der Krankenstation aufgestapelt.
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Da bricht die Energieversorgung zusammen. Das Schiff gerät in das Schwerefeld der nahen Erde und droht abzustürzen. Spock befiehlt die Evakuierung. Er selbst will auf seinem Posten bleiben und die Not-Energie sichern, bis alle von Bord sind. Doch Sulu stellt klar, dass hier niemand die Brücke verlässt, "bei allem Repekt, Sir!" Auch aus seinem Sitz 'wächst' ein kettenartiger Sicherheitsgurt.
Das Schiff trudelt. Im Rumpf stürzt alles durcheinander. Lange Korridore und Laufbrücken stehen nun senkrecht und werden zu Todesfallen. Parkende Shuttles poltern zur Hangardecke. Kirk und Scott dringen mühsam zum Maschinenraum vor. Mit knapper Not kann Chekov verhindern, dass sie ebenfalls in den Tod stürzen. Gemeinsam fassen die drei einen Plan: Ohne eine Stabilisierung des Schiffes wird keine Evakuierung möglich sein. Also heißt es, den Antrieb starten und die Energie manuell umleiten. Pavel kennt den erforderlichen Notumschalter und hastet los in Richtung Deflektor. Während Spock und Sulu auf der Brücke praktisch gar nichts mehr tun können, hat Chekov Erfolg. Doch das bringt nichts. Scott muss erkennen, dass die Halterung des Warpkernes die Ausrichtung verloren hat. In dieser Lage ist kein Zugriff möglich. Das bedeutet des Ende der "Enterprise"!
Doch der Captain nimmt das nicht hin. Er will direkt zum Kern vordringen und die Ausrichtung von Hand bewerkstelligen. Das ist aberwitzig, weil es in den sicheren Strahlentod führt. Scotty tobt. Da verpasst Kirk ihm einen Hieb und lässt ihn außerhalb der verstrahlten Zone zurück. Er selbst geht hinein.

Das Schiff trudelt weiter auf die Erde zu. Ohne Schilde wird es alsbald verglühen. Kirk hat sich bis zur verzogenen Kernhalterug vorgekämpft. Mit kräftigen Fußtritten rüttelt er sie los und bringt sie wieder in Position. Es klappt. Als der Kern anfährt, wird der Captain von einem heftigen Energiestoß zur Seite geworfen.
Auf der Brücke frohlockt man. Die Schilde fahren hoch. Die "Enterprise" hat bereits die Wolkendecke erreicht, als sie stabilisiert werden kann. "Das ist ein Wunder!!" Nur Spock blickt sehr nachdenklich. Er glaubt nicht an Wunder. Und richtig. Scott meldet sich aus dem Maschinenraum...
Wie der Blitz rast der Erste Offizier hinunter. Durch das Glas der verriegelten Strahlenschutztür muss er hilflos ansehen, wie der schwer verstrahlte Captain mit dem Tod ringt. Er muss gestehen, dass es in dieser Situation selbst ihm nicht gelingt, keine Emotionen aufkommen zu lassen. Nach einer kurzen Verständigung über Freundscaft, Loyalität und Logik sinkt Kirk endgültig zusammen. Spock weint. Doch während hinter ihm Scotty und die herbei geeilte Uhura ebenfalls in Tränen ausbrechen, wandelt sich Spock's Trauer in rasenden Zorn. Sein langgezogener Schrei durchdringt das Schiff: "KHAN!!"

Da stürzt das Wrack des Kampfschiffes knapp an der "Enterprise" vorbei in Richtung Erdoberfläche. 'Khan' Singh ist noch an Bord. Hektisch gibt er dem Computer Kommandos. Er will das Wrack auf das Hauptquartier der Sternenflotte stürzen lassen. Gelähmt vor Entsetzen beobachten die Passanten, wie es in flachem Winkel hereinkommt, aufsetzt und sich kilometerweit durch die modernen Hochhäuser der Metropole pflügt. Es hinterlässt ein riesiges Trümmerfeld, bevor es mitten in der Stadt zum Stehen kommt.
Spock argwöhnt sofort, dass Singh den Absturz überlebt hat. Sulu hält das für unmöglich, doch er hat unrecht. Die Sensoren zeigen, dass der 'Khan' soeben vom Wrack herunter 10 Meter (im Original 30 Meter!) in die Tiefe gesprungen ist. Pavel Chekov, der seinen Platz auf der Brücke wieder eingenommen hat, bedauert, dass er ihn in dem Trümmerfeld nicht einfach erfassen und an Bord beamen kann. Doch er könnte anderseits Spock zu ihm hinunter beamen. Der blickt kurz zu Uhura: "Hol ihn dir!"...
Spock materialisiert auf einer belebten Straße, keine 30 Meter von Singh's Position. Etwas benommen und ziellos drängt sich der 'Khan' durch die Menschenmenge. Als er Spock bemerkt, ist er sofort wieder hellwach. In wilder Hast flieht er über Straßen und durch öffentliche Gebäude, springt durch eine geschlossene Glastür. Spock jagt hinterher, er hält sich auf Sichtweite, doch er kann ihn nicht einholen.
Viele Besatzungsmitglieder, allen voran McCoy und Scott, stehen auf der Krankenstation um den Leichnam des Captain. Resignierend sinkt der Doktor auf einen Stuhl. Da ertönt neben ihm auf dem Tisch ein vertrautes Geräusch: Der eben noch tote Tribble beginnt zu gurren! Er bewegt sich! Seine Lebenszeichen fahren hoch! McCoy springt auf und ruft nach einer von Singh's Kryostasiskammern...
Die wilde Jagd durch San Francisco geht weiter. Singh springt auf ein soeben startendes Transportshuttle. Spock setzt nach und kann sich an der Unterseite des klobigen Gefährts festklammern. Mühsam klimmt nach oben, wo ihn die Fußtritte des 'Khan' erwarten. Er verliert seine Waffe. Doch es gelingt ihm, auf die Oberseite zu kommen. Nach einem kurzen, heftigen Faustkampf setzt er an Singh's Hals den vulkanischen Betäubungsgriff an. Unter großer Qual widersteht der 'Khan' der Betäubung und kann einen Befreiungsschlag landen.
McCoy hat einen der 'Schläfer' aus seiner Kammer entfernt und in einem Notfall-Komafeld geparkt. Nun packen sie den Körper von Kirk in die Kammer. Doch von Singh's Blutprobe, mit deren Bestandteilen der Tribble wiederbelebt wurde, ist nichts mehr da. Der Doktor ruft Spock.
Dessen Schädel liegt gerade in Singh's 'Schraubstock'-Griff, ihm droht das gleiche Ende wie Admiral Marcus. Doch diesmal ist es Spock, der sich befreien kann. Während er benommen am Boden liegt, entkommt der 'Khan' nach hinten, auf ein anderes Shuttle, das gerade unter ihnen hindurch fliegt. Auch diesmal kann Spock nachsetzen: Er erreicht das neue Transportmittel, als es an der Vorderseite zum Vorschein kommt. Und springt wiederum in Singh's Fäuste und Tritte.
Der Captain ist nun verpackt. McCoy meldet zur Brücke, dass er Spock nicht erreichen kann. Und dass er den 'Khan' unbedingt auf seiner Krankenstation braucht, und zwar lebend. Denn er sieht eine Chance, den Captain zu retten. Doch Hochbeamen ist nicht möglich, die Kämpfenden bewegen sich viel zu schnell, selbst für Chekov's Können. Also Verstärkung hinunter beamen?
Singh hat Spock erneut im 'Schraubstock'-Griff, diesmal endgültig! Da materialisiert hinter seinem Rücken Uhura. Mit einer ganzen Salve von Betäubungsschüssen zwingt sie den 'Khan' zu Boden. Spock rappelt sich auf - und schlägt mörderisch zu. Uhura kann nur mühsam verhindern, dass er Singh zu Tode prügelt. Erst als sie die mögliche Rettung von Kirk herausschreit, lässt Spock von ihm ab.
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Dunkelheit. Es erklingen die Stimmen von Kirk's Eltern, kurz nach seiner Geburt, dann die von Christopher Pike, wie er einst den verwahrlosten Burschen für die Sternenflotte rekrutierte. Geträumte Erinnerungen. Da schreckt der Träumer auf. James T. Kirk liegt benommen, aber lebend, in einem Krankenbett. Dr. McCoy berichtet von einem zweiwöchigen Koma, von einer unausweichlichen Transfusion. Kirk begreift schnell: "Khan?" Nach der Festname von Singh wurde er mit einem Serum aus dessen 'Super-Blut' behandelt. In seinem üblichen Sarkasmus fragt der Arzt, ob sich der Captain "gemeingefährlich? machthungrig? despotisch?" fühle. Doch auch Kirk ist wieder ganz er selbst: "Nicht mehr als sonst auch", ist seine Antwort.
Spock tritt heran, um über die Einzelheiten von Singh's Verhaftung zu berichten. Noch ehe er zu Wort kommt, bedankt sich Kirk für die Rettung seines Lebens. McCoy fährt herum: Auch Uhura und er selbst hatten daran wesentlichen Anteil! Spock hingegen meint, das er seinerseits dem Captain sein Leben verdanke, und die gesamt Crew ebenso. Zum ersten Mal nennt er ihn 'Jim'.

Fast ein Jahr ist vergangen. In einer Lagerhalle werden Singh's Kryostasiskapseln weggeschlossen. Diesmal ist auch seine eigene darunter. Noch im Tiefschlaf zeigen seine Züge ein süffisant-überlegenes Lächeln.
Auf einer groß angelegten Gedenkfeier wird die Neu-Taufe der wieder aufgebauten "Enterprise" begangen. Captain Kirk spricht vor Hunderten von Uniformierten, darunter die Stammcrew der "Enterprise". Er warnt davor, im Kampf gegen die, die uns schaden wollen, in uns selbst das Böse zu erwecken. Beim Verlust eines geliebten Menschen instinktiv Rache nehmen zu wollen. Im Namen der Opfer des durchgestandenen Kampfes ruft er dazu auf, sich zu erinnern, "wer wir einst waren, und wer wir wieder sein müssen". Und auch diesmal Mal bricht die "Enterprise" auf zu ihrer fünfjährigen Forschungsreise in unendliche Weiten, um kühn dorthin vorzudringen, wo nie zuvor ein Mensch gewesen ist...
Der Captain macht die Runde auf der nagelneu anmutenden Brücke. Überall strahlende Gesichter. Scotty meldet aus dem Maschinenraum, dass der Warpantrieb "schnurrt wie ein Kätzchen". An der Wissenschaftsstation begrüßt der Captain Dr. Marcus und heißt sie in der 'Familie' willkommen. Sie ist erfreut, wieder eine Familie zu haben. Nur 'Pille' schaut mißmutig drein: "Fünf Jahre im All! Gott steh mir bei!" Spock merkt an, dass eine Mission von dieser Dauer noch nie versucht wurde. Er ist genau so gespannt wie alle anderen.
Und los!...

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Star Trek Beyond
von E. G. Todt      Zur ausführlichen Version




PC / Sternzeit / Jahr:
13 / um 2262 / um 2262

Kinostart (USA / D / UK) / Filmlänge:
22.07.2016 / 21.07.2016 / 22.07.2016 / 122 min

Regie / Drehbuch und Story:
Justin Lin / Simon Pegg & Doug Jung

Besetzung:
Chris Pine - James Tiberius Kirk
Zachary Quinto - Spock
Karl Urban - Dr. Leonard McCoy
Zoë Saldana - Nyota Uhura
Simon Pegg - Montgomery Scott
John Cho - Hikaru Sulu
Anton Yelchin † - Pavel Andreievich Chekov
Idris Elba - Krall
Sofia Boutella - Jaylah
Joe Taslim - Manas
Lydia Wilson - Kalara
Deep Roy -Keenser

Ausführliche Version:
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Vor der diplomatischen Delegation des Volkes der Teenaxi erscheint Captain James T. Kirk; er kommt als neutraler Repräsentant der Republik von Fibonia, um den Teenaxi ein Geschenk des Friedens und des guten Willens zu überbringen. Es ist ein uraltes Artefakt, ein Teil einer historischen Waffe, und bei den Fiboniern gilt die Übergabe einer Waffe als Geste des Friedens. Doch die Teenaxi sind skeptisch. Sie haben die Fibonier in der Vergangenheit als "einenHaufen unzuverlässiger Diebe" kennengelernt und argwöhnen hinter dem 'Geschenk'eine Todesfalle. Voller Zorn fallen die winzigen Teenaxi über den Captain her, er kann sich ihrer großen Überzahl kaum erwehren und lässt sich eilig hochbeamen. Seine diplomatische Mission ist gescheitert; das Artefakt nimmt Mr. Spock wieder unter Verschluss.
Die "Enterprise" befindet sich den 996.Tag im All, also seit fast drei Jahren. Ein Tag scheint nahtlos in den anderen überzugehen. Crew u d Schiff sind durch den schier endlosen Einsatz einer harten Belastu g ausgesetzt. Der captain beginnt sich zu fragen, was diese Mission eigentlich erreichen soll...
Bei einem Whisky mit seinem alten Freund 'Pille' zu Kirk's Geburtstag stellt der Captain fest, dass er nun ein Jahre älter ist als sein Vater war, als er am Tag seiner Geburt den Heldentod starb.
Die "Enterprise " dockt an der Raumstation "Ylorktown" an, um Vorräte und Kräfte aufzutanken. Die Station ist ein rieiges filigranes Stahl-Gebilde innerhalb einer durchsichtigen Kugel. Das Treiben darin gleich einem Großstadt-Zentrum; es herrscht ein reges Treiben unzähliger Wesen unterschiedlicher Rassen und Völker. Während Sulu ein Treffen mit seiner Familie arrangeirt hat (sein Mann ist mit der Adoptivtochter gekommen), wird Spock von zwei älteren Vulkaniern angesprochen: Sie überbringenihm die Nachricht vom Tod des alten Botschafters Spock, seines späteren Alter Ego, das aus der Zukunft zurückgereist war und nun, im Alter von 164 Jahren, 35 Jahre nach seiner Geburt gestorben ist.

Ein unbekanntes Rettungsshuttle stürzt auf die Station zu. Die an Bord befindliche Alien-Frau bittet panisch um Hilfe und wird in Quarantäne genommen. Nach einigen Sprach-Schwierigkeiten kann ihr Kurs zu einem unerforschten Nebel zurückverfolgt werden. Dort muss der Großteil der Alien-Besatzung gestrandet sein. Auf Kirks Vorschlag hin schickt Admiralin Paris die Enterprise zu diesem Nebel auf Rettungsmission. Sie verspricht die Nach-Sendungeines zweiten, noch besser ausgestattetenSchiffes, das sich jedoch noch im Bau befindet. Kirk seinerseits möchte sich mit diesem hoch kritischen Einsatz die Beförderung zum Vizeadmiral verdienen, um aus dem ausreibenden Außendienst an Bord eines Rau schiffes hareaszukommen. Er schlägt schonmal Mr. Spock als seinen Nacgfolger vor.

Tatsächlich findet man unmittelbar hinter dem Nebeleine M-Klasse-Planeten, den die Alien-Frau "altamid" nennt; und geanu dort sei ihr Schiff mit dem Rest der Besatzung herunter gegangen. Wie die Scans zeigen, trägr der Planet auf der Oberfläche eineUrwald, steckt jedoch unterirdisch voller Technologie.
Da kommt ihnen ein großes, jedoch kaum sichtbares Gebilde entgegen, das sich als dichter Schwarm aus einer Unzahl winziger Drohnen erweist. Sie fallen gezielt und planvoll über das Schiff her, die Waffen der Enterprise können kaum ein Ziel erfassen. Nach kurher Zeit haben sie dieWarp-Gondenlregelrech 'abgesägt'. Kirk ruft die höchste Alarmstufe "Protokoll 28 Code Eins Alpha Null" aus. Die Sicherheit eilt zu den schweren Waffen, jeder an Bord beziht seine Arlarm-Position. Schon werden multiple Hüllenbrüche gemeldet. Zahllose Kampf-Shuttles durchschlagen diecHülle und bringen mit schwer gepanzerte Eindringlinge an Bord. Sie bereiten den Weg für ihren Anführer 'Krall'. Der ist an zweierlei interessiert: An den anfangs gezeigten Artefakt und an der Person des Captains, den er offenbat kennt.
Doch Scotty kann den Impulsantrieb reaktivieren und die Flucht in den Nebel einleiten. Als alkes an Bord durcheinander stürzt, befiehlt Krall die Durchtrennung des Schiffes am 'Hals', unterhalb der Kampfbrücke. Kirk hat im Handgemenge dax Artefakt an sich gebracht. Nun be fielt er die Evakuierung undcerteit einem außerirdischen Besatzungsmitglied einen Spezialauftrag...

Während sich diecRettu sshuttles mühsam eine Weg durch diecfeindlichen Drohnen bahnen, gelingt es Kirk und Uhura, die Untertassensektion von Stumpf des Rumpfes zu befreien. Dabei kann Krall zwar den Behälter des Artefakts an sich bringen, doch der erweist sichvals leer.
Der Rest der Brückencrew muss feststellen, dass sich außer ihnen niemand mehr an Bord befindet. Die Besatzung wurde, genau wie die Leute aus den Rettungsshuttles, auf den Planeten transportiert und gefangengenommen. Nun gerät auch die Untertassensektion wieder außer Kontrolle. Kirk verlässt mit seinen letzten Offizieren in Fluchtkaoseln das Schiff, das nun unkontrolliert zu Boden trudelt.
Auch die meisten der Fluchtkapseln werden von Krall's Leuten gekapert.Als Uhura ihrem Peiniger einen 'kriegerischen Akt' vorwirft, bezeichnet diesercdie Föderation als ganzes als 'einen kriegerischen Akt'. Er scheint sowohl gegen die gesamte Sternen flotte als auch gegen Kirk persönlich einen speziellen Groll zu hegen.
In einem Seitental voller Geröll sind Spock und der Doktor niedergegangen. Spock ist schwer verletzt, ein spitzes Metallstück steckt wie ein Dolch in seinem Leib. McCoy kann das Teil zwar entfernen, doch Spock droht zu verbluten...



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