Raumschiff-Landungen in STAR TREK
GENE RODDENBERRY hatte seinerzeit erklärt, er habe das 'Beamen' allein deshalb erfunden, weil in den 1960er Jahren die Darstellung einer Landung tricktechnisch unmöglich erschien. Immerhin gibt es schon einmal eine Shuttle-Landung in Classic 14 (16), doch sie wird nicht gezeigt: Wir sehen das Shuttle im All ... und dann erst wieder nach der Notlandung. Genau so läuft es in Classic 31 (38), und in Classic 75.
Auch in "The Next Generation" werden Shuttle-Landungen (und Starts) -nicht- gezeigt: TNG 22 (23), TNG 70, TNG 83 , TNG 142, TNG 154 ...
Erst mit dem Finanz- und Zeitpolster der Kinofilme erscheinen ab 1984 erste Versuche:, eine Landung darzustellen In ST 3 erreichen die Helden den Planeten Vulkan in einem gekaperten Klingonen-Kreuzer. Der aber nicht wirklich zu landen, sondern vor dem Hintergrund zu schweben scheint, außerdem erfolgt genau im Moment des Aufsetzens ein Schnitt. Den Start des Kreuzers in ST 4 sehen wir nur von weitem... Es folgt eine genial einfache Lösung für die Erde von 1986: Man landet und startet "getarnt", also unsichtbar. Am Ende des Filmes kommt es zu einer sehenswerten Notwasserung. Nachdem die ebenfalls schon früh erwähnte 'Raumschiff-Trennung' erst 1987, im TNG-Pilotfilm, endlich gezeigt worden ist, kommt es im siebten Film zu einer detailiert dargestellten Notlandung der Untertassen-Sektion. Sie erfolgt nach exakt dem Muster, das 1991 von Rick Sternbach und Michael Okuda beschrieben worden ist*.
Endlich, volle drei Jahrzehnte nach dem Start der Ur-"Enterprise", ist man so weit: In Voy 20 (17) darf die "Voyager" als erstes Großraumschiff der Sternenflotte normal landen und wieder starten... und das nicht zum letzten Mal.